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Immobilienpreise auf Teneriffa steigen stark – zwei Gemeinden führen an

Rekordpreise für gebrauchte Immobilien auf den Kanaren

Die Preise für gebrauchte Wohnimmobilien auf den Kanarischen Inseln haben im vergangenen Jahr einen neuen Rekord erreicht. Laut dem aktuellen Preisindex des Immobilienportals Idealista stiegen die Kosten um 10,5% im Jahresvergleich und liegen nun bei durchschnittlich 3.269 Euro pro Quadratmeter. Dies entspricht zudem einem quartalsweisen Anstieg von 3,8% und markiert den höchsten Stand seit Beginn der Aufzeichnungen der Plattform.

Teneriffa: Tacoronte und Los Realejos an der Spitze

Der Preisanstieg erfasst beide kanarische Provinzen. In der Provinz Las Palmas (Gran Canaria, Lanzarote, Fuerteventura) legten die Preise um 11,4% auf 3.012 Euro pro Quadratmeter zu. In der Provinz Santa Cruz de Tenerife (Teneriffa, La Palma, La Gomera, El Hierro) betrug der Anstieg 9,2%, wobei der Quadratmeterpreis hier bei 3.435 Euro liegt.

Innerhalb der Provinz Santa Cruz de Tenerife verzeichnen zwei Gemeinden auf Teneriffa die dramatischsten Steigerungen: In Tacoronte schnellten die Preise für Bestandsimmobilien um 35,4% in die Höhe, in Los Realejos folgt ein Anstieg von 29,2%. Damit führen diese beiden Orte die Rangliste der teuer gewordenen Gemeinden auf der Insel an. Einzige Ausnahme in der Provinz ist Guía de Isora, wo die Preise im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 1,8% sanken.

Santa Cruz de Tenerife und die teuersten Gemeinden

Auch die Inselhauptstadt Santa Cruz de Tenerife verzeichnet einen deutlichen Preissprung von 18,9% auf nun 2.586 Euro pro Quadratmeter. Betrachtet man die einzelnen Gemeinden, ist Adeje mit 4.603 Euro pro Quadratmeter der teuerste Markt in der Provinz, gefolgt von Guía de Isora (4.207 Euro/m²). Am anderen Ende der Skala steht Icod de los Vinos mit einem Quadratmeterpreis von 1.473 Euro als günstigste der erfassten Gemeinden.

Gran Canaria: San Bartolomé mit größtem Plus

In der östlichen Inselprovinz Las Palmas fällt der Preisanstieg in San Bartolomé (Lanzarote) am stärksten aus: plus 36,2% innerhalb eines Jahres. Es folgen Santa Lucía de Tirajana (Gran Canaria) mit +29,2% und Teror (Gran Canaria) mit +23,4%. Die einzigen beiden Gemeinden in dieser Provinz mit rückläufigen Preisen sind Tías (-2,7%) und Yaiza (-1,8%), beide auf Lanzarote.

In der Provinzhauptstadt Las Palmas de Gran Canaria stiegen die Preise um 11,2% auf 2.678 Euro pro Quadratmeter. Die teuerste Gemeinde hier ist San Bartolomé de Tirajana (4.709 Euro/m²), während Gáldar mit 1.311 Euro pro Quadratmeter den niedrigsten Preis aufweist.

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