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Kanaren: Selbstständige protestieren für Steuergerechtigkeit

Nationaler Protesttag für Selbstständige erreicht die Kanaren

Die „Plattform für die Würde der Selbstständigen 30N“ ruft für Montag, den 2. März 2026, zu einer landesweiten Mobilisierung auf, der sich fast 40 spanische Städte gleichzeitig anschließen werden. Der Protest setzt die Bewegung fort, die am vergangenen 30. November gestartet wurde, und fordert Steuergerechtigkeit, soziale Absicherung und institutionellen Respekt für diese Berufsgruppe. Auch auf den Kanarischen Inseln wird es Demonstrationen geben, und zwar auf Gran Canaria, Teneriffa, Lanzarote, Fuerteventura und La Graciosa, wie die kanarische Delegation der Plattform in einer Mitteilung bekannt gab.

Keine echten Veränderungen trotz früherem Massenprotest

Die Organisation, die über 3,4 Millionen selbstständig Erwerbstätige in Spanien vertritt, kritisiert, dass es trotz der Wucht der vorherigen Mobilisierung im November 2025 zu keinen echten strukturellen Veränderungen gekommen sei. Das Kollektiv müsse weiterhin einen wachsenden Steuerdruck ertragen, mit hohen Sozialabgaben unabhängig vom tatsächlichen Einkommen. Dazu komme eine mangelnde soziale Absicherung, eine erdrückende Bürokratie, die den Zugang zu Hilfen und Behördengängen erschwert, sowie ein fortschreitender Niedergang des kleinen Einzelhandels und der lokalen Wirtschaftsstruktur.

„Wir fordern keine Privilegien, sondern faire Bedingungen“

„Was in 21 Städten begann, hat sich zu einer nationalen Bewegung entwickelt. Wir bitten nicht um Privilegien: Wir fordern faire Bedingungen, um zu arbeiten, ein Unternehmen zu führen und die Realwirtschaft des Landes zu stützen“, so die Aktivisten. Die Proteste am 2. März sind somit ein deutliches Signal an die Politik, die Anliegen der Selbstständigen endlich ernsthaft anzugehen.

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