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Lopesan belebt Agrarfläche Veneguera auf Gran Canaria wieder

Agrarfläche Veneguera: Lopesan treibt Wiederbelebung voran

Die Lopesan Group setzt ihr ehrgeiziges Projekt zur Wiederherstellung der historischen Agrarfläche Veneguera im Südwesten Gran Canarias weiter um. Das Gebiet ist aufgrund seines landwirtschaftlichen, landschaftlichen und ethnografischen Erbes von großer Bedeutung. Der Plan zielt darauf ab, die traditionellen Kulturen wiederzubeleben, die ländliche Infrastruktur zu sanieren und das Küstenumfeld zu optimieren. Dabei wird jede durchgeführte Maßnahme streng technisch geprüft.

Fachgerechte Umsetzung und enge Zusammenarbeit mit Behörden

Das Unternehmen versichert, dass alle Eingriffe unter fachlicher Bauleitung, innerhalb des Verwaltungsrahmens und in voller Übereinstimmung mit den geltenden Vorschriften durchgeführt werden. „In diesem Szenario arbeitet die Gruppe kontinuierlich mit den zuständigen Behörden zusammen, um den Schutz dieser einzigartigen Umgebung zu gewährleisten“, so das Unternehmen. Mehr als 30 Organisationen von allen Kanarischen Inseln forderten am Donnerstag in einer Pressemitteilung, dass die Generaldirektion für Küsten der Regierung klären solle, worum es sich bei den Erdbewegungen handelt, die Lopesan in diesem Naturraum durchführt.

Umfassende Sanierung: Von uralten Bewässerungskanälen bis zum Strand

Die technische Roadmap umfasst die Instandsetzung alter Lagerhäuser, Wege, Brunnen, Bewässerungskanäle und Gebäude, die mit der ursprünglichen Nutzung des Ortes verbunden sind. In denselben Plan integriert sind die Arbeiten am Strand und im Hinterland von Veneguera. Sie dienen dazu, die Folgen von Oberflächenabflüssen und angesammelten Wettereinflüssen zu beheben, insbesondere nach dem Durchzug des Tiefdruckgebiets Therese. Der Eingriff an der Küste konzentriert sich auf die Neuverteilung von Schotter und die Korrektur künstlicher Geländeformen, die nicht zur ursprünglichen Morphologie der Bucht gehören. So soll ein ausgewogener Übergang zwischen der Küste, dem Bachbett der Schlucht und den landwirtschaftlichen Flächen erreicht werden.

Kein Tourismus-Projekt: Fokus auf Renaturierung und Sicherheit

Der Ansatz der Lopesan Group folgt ausschließlich Kriterien der landschaftlichen Wiederherstellung, der Renaturierung der Küste und der Verbesserung der Stabilität und Sicherheit des Geländes zum Nutzen der Allgemeinheit. Jegliche Form von städtebaulicher Entwicklung oder touristischer Nutzung in der Zone ist damit ausgeschlossen. Diese Vorgehensweise ist Teil der globalen Nachhaltigkeitsstrategie des Unternehmens unter dem Label „Lopesan for Good“ – ein Modell, das auf Kreislaufwirtschaft, Effizienz der Lieferkette und die Stärkung des primären Sektors setzt.

1.224 Tonnen Obst und Gemüse: Ernte aus der Region für die Hotelküche

Das Herzstück dieses Systems ist die Nutzung der eigenen Produktion – eine Erfolgsformel, die im letzten Geschäftsjahr herausragende Ergebnisse erzielte. Im Jahr 2025 produzierte die Agrarfläche Veneguera insgesamt 1.224 Tonnen Obst und Gemüse aus der Region (Kilometer null). Mit dieser Menge konnten knapp 21 Prozent des Frischwarenbedarfs für die Gäste in den Hotels der Gruppe auf Gran Canaria gedeckt werden. Diese Nahversorgungslogistik senkt nicht nur den CO2-Fußabdruck durch Transportwege erheblich und garantiert maximale Frische auf dem Teller, sondern belebt auch direkt die Landwirtschaft der Insel. So kehrt die wirtschaftliche Dynamik auf eine Anbaufläche zurück, die jahrelang brach lag und nicht instand gehalten wurde.

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