Grünes Licht für Balearia: Übernahme soll Kanaren besser verbinden
Die valencianische Reederei Balearia hat die Genehmigung der spanischen Wettbewerbsbehörde Comisión Nacional de los Mercados y la Competencia (CNMC) für die Übernahme der Aktivitäten von Armas-Trasmediterránea auf den Routen durch die Straße von Gibraltar und zu den Kanarischen Inseln positiv bewertet. Das Unternehmen betont, dass der Archipel von dieser Transaktion profitieren werde, da sie die Konnektivität mit den Inseln vorantreibe.
Strategischer Schub für exzellenten Schiffsverkehr
In einer offiziellen Mitteilung unterstrich Balearia, dass der Deal eine strategische Unterstützung für ihren Geschäftsplan darstelle. Das Ziel sei es, eine exzellente, innovative und nachhaltige Alternative im maritimen Transport zu konsolidieren. Adolfo Utor, Präsident von Balearia, hob hervor, dass diese Entscheidung direkt den Bürgern und der Wirtschaft der Inseln zugutekomme. „Mit dieser Genehmigung ist der klare Gewinner die Konnektivität der Inseln, sowohl untereinander als auch mit dem spanischen Festland. Das Gebiet und die Wirtschaft der Kanarischen Inseln gewinnen“, so Utor.
Kunden im Fokus: 45 Millionen Euro für Modernisierung
Die Reederei betont, dass die gegenüber der CNMC eingegangenen Verpflichtungen keine zusätzliche Belastung darstellen, sondern voll und ganz mit ihrer kommerziellen Strategie übereinstimmen, Passagier- und Frachtkunden in den Mittelpunkt aller Operationen zu stellen. Um einen modernen und effizienten Service zu garantieren, will Balearia ihr verantwortungsvolles Geschäftsmodell anwenden, das auf der Modernisierung von Assets, Humankapital und Qualität basiert.
Konkret plant das Unternehmen Investitionen in Höhe von 45 Millionen Euro, die der technischen und leistungsbezogenen Verbesserung der Schiffe dienen sollen. Zudem will man die Ausbildung und Stabilität der Teams an Land und an Bord fördern, um die operative Zuverlässigkeit und die Pünktlichkeit auf allen Strecken zu gewährleisten.
Übernahmeprozess in verschiedenen Phasen
Der Expansionsprozess befindet sich je nach geografischem Markt in unterschiedlichen administrativen Phasen. Im Bereich der Straße von Gibraltar wurde die Transaktion laut Balearia bereits vollständig von der CNMC genehmigt. Für den Kanarische-Inseln-Bereich hingegen werde die CNMC das Verfahren an das Ministerium für Wirtschaft, Handel und Unternehmen weiterleiten, das es wiederum dem Ministerrat zur endgültigen Ratifizierung vorlegen könne. Die Übernahme im Bereich Alborán (zwischen Spanien und Nordafrika) steht weiterhin unter Prüfung durch die CNMC, wobei die Reederie aktiv im Prozess zusammenarbeitet.

