seiltanzer san jose gran canaria

Sensation in San José: Seiltänzer balanciert über Häuserschlucht

Himmelhoch jauchzend, zu Tode erschrocken

Die Bewohner des Stadtteils San José in Las Palmas de Gran Canaria versuchen noch immer zu begreifen, was sie da gesehen haben. Nein, es war nicht der Dreh zu einem Actionfilm. Kein Hollywood-Stuntman, der eine unmögliche Szene zwischen den Häuserschluchten probte. Es war ein Seiltänzer, der in schwindelerregender Höhe über Kabel balancierte, während das halbe Viertel mit angehaltenem Atem nach oben starrte.

Spektakel in der Calle San Francisco Javier

Die atemberaubende Szene spielte sich in der Calle San Francisco Javier ab. Zahlreiche Anwohner zückten ihre Smartphones, als sie den Mann entdeckten, der scheinbar schwerelos durch die Luft schwebte, gespannt auf Kabeln zwischen den umliegenden Gebäuden. Minutenlang bewegte sich der Seiltänzer vorwärts, vollführte Balanceakte, die eine Mischung aus Staunen, Unglauben und nackter Angst bei den Zuschauern auslösten, die das Geschehen von Balkonen, Fenstern und der Straße aus verfolgten.

„Ist das ein Vogel? Ist das ein Flugzeug?“ – Die Frage schien unvermeidlich, als die Silhouette des Mannes in der Höhe hin und her schwang. Aber nein: Es handelte sich um einen Urban Artist – oder jemanden mit einem außergewöhnlichen Hang zur Tollkühnheit –, der eine ebenso surreale wie riskante Performance hinlegte.

Viral in Sekundenschnelle

Die Aufnahmen machten sofort die Runde in den sozialen Netzwerken und Messenger-Diensten und machten den Vorfall zum meistdiskutierten Thema unter den Bewohnern der Hauptstadt Gran Canarias. In den Videos ist zu sehen, wie der Mann scheinbar schwerelos auf den Kabeln verharrt und in mehreren Metern Höhe die Balance hält – und das ohne erkennbares Sicherheitsnetz oder sonstige Schutzvorrichtungen.

Bewunderung und scharfe Kritik

Die Aktion rief die unterschiedlichsten Reaktionen hervor. Während einige Nutzer die Darbietung als „beeindruckend“ oder „Cirque du Soleil-würdig“ bezeichneten, kritisierten andere das immense Risiko eines solchen Manövers mitten im öffentlichen Raum. Einige Bürger äußerten zudem den Verdacht, dass die Aktion vermutlich ohne Genehmigung stattfand – was nun von den zuständigen Behörden geklärt werden muss.

Die Möglichkeit eines Sturzes – sei es auf die Straße, auf parkende Autos oder Passanten – ist einer der Aspekte, der nach der Verbreitung der Bilder am häufigsten diskutiert wurde. Bislang sind keine weiteren Details zur Identität des Protagonisten oder zum genauen Kontext des Manövers bekannt geworden.

Source

Nach oben scrollen
Share via
Copy link