Entwarnung für das Wahrzeichen von Puerto de la Cruz
Puerto de la Cruz (Teneriffa) – Gute Nachrichten für Freunde des legendären Lago Martínez: Die Stadtverwaltung von Puerto de la Cruz, gebildet aus PP, ACP und CC, schließt nach einer detaillierten Analyse durch Taucher und andere Fachleute aus, dass es weitere Hohlräume in der Anlage gibt. Das gab Bürgermeister Leopoldo Afonso am Mittwoch bekannt. Die Untersuchung war notwendig geworden, nachdem sich in einem stark beanspruchten Bereich, direkt am Atlantik angrenzend an das Wahrzeichen Monumento al Mar, der Boden unvermittelt aufgewölbt hatte. Das ikonische Bauwerk des Künstlers César Manrique wurde 1977 eröffnet, nachdem die Bauarbeiten bereits Jahre zuvor begonnen hatten.
Die Ursache der Aufwölbung
Die plötzliche Aufwölbung des Bodens um einige Zentimeter hatte zunächst die Verantwortlichen für die Instandhaltung sowie das Rathaus beunruhigt. Bei ersten Tauchgängen und Kontrollen entdeckte man einen größeren Hohlraum, der umgehend mit Beton verfüllt wurde. Dennoch, so bestätigte Bürgermeister Afonso gegenüber der Zeitung Canarias Ahora, hielt man eine umfassendere Überprüfung für angebracht. Das Ergebnis ist nun ernüchternd: Es gibt keine weiteren gefährlichen Hohlräume – nicht einmal in dem Bereich, wo der Atlantik am heftigsten gegen die Anlage brandet.
Reparatur und Wiedereröffnung
Währenddessen arbeiten die Bauarbeiter weiter an der Sanierung des betroffenen Areals im Hauptbecken, dem eigentlichen Lago. Die Betonplattform ist bereits fertiggestellt. Nun müssen noch die charakteristischen Pflastersteine neu verlegt werden. Der gesperrte Bereich bleibt vorerst für Badegäste geschlossen, soll aber so schnell wie möglich wieder geöffnet werden.
Fast ein halbes Jahrhundert am Atlantik
Die Sorge war zunächst groß, dass es sich bei dem entdeckten Hohlraum nur um den Vorboten weiterer Schäden handeln könnte. Schließlich ist die Anlage fast ein halbes Jahrhundert alt und wurde auf einem weitläufigen Gelände mit natürlichen Lavabecken, Felsspalten und den charakteristischen Ausbuchtungen errichtet, die die Lava im Laufe der Jahrtausende am Ozean geformt hat. Der Bürgermeister betonte daher, dass die umfangreiche Analyse nun alle Risiken für die Zukunft ausschließe. Dies ist eine wichtige Nachricht für einen der bedeutendsten und berühmtesten Touristen- und Badeorte Teneriffas.

