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Wasserchaos in Santa Cruz: Mieter verzweifeln

Aufbereitet mit Hilfe künstlicher Intelligenz auf Grundlage spanischsprachiger Informationen. Quelle unter dem Artikel.

Anwohner in Santa Cruz berichten von anhaltenden Wasserproblemen

Die Probleme mit der öffentlichen Wasserversorgung in zahlreichen Wohnhäusern von Santa Cruz de Tenerife reißen nicht ab. Besonders in den obersten Etagen von Gebäuden in Stadtteilen wie Cruz del Señor, Los Gladiolos oder Alcalde Mandillo Tejera wächst die Verzweiflung der Eigentümer und Mieter. Obwohl der Wasserdruck in den letzten Tagen leicht gestiegen ist, bleibt er nach Angaben von Domingo Valera Guimer, einem der Betroffenen, gegenüber unserer Redaktion deutlich unzureichend. Heißes Duschen? Fehlanzeige. Die Waschmaschine nutzen? Kaum möglich. Und aus vielen Wasserhähnen tropft schlichtweg nichts – wie Videos zeigen, die dieser Berichterstattung beiliegen.

Seit Juni ohne ausreichende Wasserversorgung

Wie bereits berichtet, kämpfen einige Haushalte seit Juni mit dieser Situation. In anderen Wohnungen traten die Unterbrechungen oder der schwache Druck plötzlich im August auf. Domingo Valera erlebte nach wochenlangem Totalausfall zwar eine leichte Besserung, doch sein Alltag bleibt eine Zumutung: Er ist weiterhin auf Flaschenwasser angewiesen, kann nicht mit warmem Wasser baden, weil der Druck nicht ausreicht, um den Boiler zu aktivieren. Mit kleinen Zwischentanks und Pumpen versucht er, genügend Druck für eine Dusche aufzubauen. Und bezahlt natürlich weiterhin brav seine Rechnungen an Emmasa, das konzessionierte Wasserversorgungsunternehmen der Hauptstadt.

Hunderte könnten betroffen sein

Nach Schätzungen von Valera sind allein in seinem Umfeld rund hundert Menschen betroffen, wenn man die Anzahl der betroffenen Haushalte hochrechnet. Die Erklärung des Versorgers? Man habe den Druck reduzieren müssen – eine Auskunft, die ihn ratlos zurücklässt. Konkrete Lösungen gibt es nicht, die schwierige Lage zieht sich in die Länge. Das Problem trifft härter als gedacht: Ältere Menschen, Kinder und komplette Familien sind betroffen – oft in Gebäuden ohne Wasserspeicher auf dem Dach, die für Notfälle gedacht wären.

Doch selbst eine solche temporäre Lösung würde Domingo heute nicht mehr überzeugen: Gerade die obersten Stockwerke leiden am meisten unter dem geringen Druck. Selbst wenn ein Tank vorhanden wäre, würde das gespeicherte Wasser schnell zur Neige gehen – und das Nachfüllen scheitert an der fehlenden Druckstärke. „Wir wären also genauso schlau wie zuvor“, so der Anwohner.

Forderungen an die Stadt und rechtliche Schritte

Wie die übrigen Geschädigten fordert Valera eine umgehende Lösung für einen grundlegenden Dienst, den sie bezahlen, aber im Hochsommer 2026 nicht in Anspruch nehmen können. Der Frust ist groß: Die Betroffenen haben nicht nur protestiert und Maßnahmen von Rathaus und Versorger verlangt – etwa den Einsatz eines Wassertanks oder einer leistungsstarken Pumpe –, sondern einige haben sich auch an die Justiz sowie die Volksanwaltschaft gewandt.

Unser Versuch, die Sichtweise des zuständigen Stadtrats für städtische Dienste, Carlos Tarife, zu erfahren, blieb erfolglos. Aus dem Rathaus hieß es lediglich, Tarife habe sich bereits im August zu Wasserproblemen geäußert. Dabei ging es jedoch um die Viertel Tío Pino, García Escámez, Chamberí und Los Moriscos, wo ein technischer Defekt im Speicherbecken von Puerta Grande zu einem kompletten Ausfall geführt hatte. Damals rechnete man mit einer schnellen Lösung, da die Arbeiter bereits mit der Behebung beschäftigt waren – doch die aktuelle Situation in den anderen Stadtteilen bleibt davon unberührt und ungelöst.

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