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Schock-Aktion am Roque Nublo: Riesen-Plakat sorgt für Empörung

Protestaktion am Wahrzeichen: Plakat am Roque Nublo entdeckt

Der Inselrat von Gran Canaria hat am Samstag scharf gegen das Anbringen eines riesigen Protestschildes am Roque Nublo protestiert. Die Institution warnte eindringlich davor, dass solche Aktionen den Erhalt des Naturraums gefährden – einem der emblematischsten Wahrzeichen der Insel. Der Inselrat sieht in der Tat einen schwerwiegenden Angriff auf das Naturerbe und hat umgehend einen Kletter-Einsatz organisiert, um das riesige Tuch zu entfernen.

Riskante Bergungsaktion: Kletterer im Einsatz

Wie der Inselrat mitteilte, wird ein Team aus spezialisierten Kletterern und Beamten der Inselverwaltung die Plane abbauen, die direkt an der Felsformation befestigt wurde. Auf einem der am Samstag von der Behörde über die sozialen Netzwerke verbreiteten Fotos war die Botschaft „Se vende Canarias“ („Kanaren zu verkaufen“) zu lesen. Der Inselrat konzentrierte seine Kritik jedoch vor allem auf die negativen Auswirkungen, die solche Aktionen auf das geschützte Naturgebiet haben.

Appell an die Vernunft: Schutz geht vor Aktionismus

Die Behörde erinnerte daran, dass Klettersport und andere Freizeitaktivitäten in der Natur nur dann erlaubt bleiben können, wenn sie verantwortungsvoll und umweltbewusst ausgeübt werden. In diesem Zusammenhang warnte sie davor, den Roque Nublo als Träger für Plakate oder andere Gegenstände zu missbrauchen. Dies sei mit dem Schutz des Ortes nicht vereinbar und stelle „einen Missbrauch“ des Naturraums dar. Der Inselrat betonte, dass der Erhalt dieses Wahrzeichens eine gemeinsame Verantwortung sei und der Respekt vor der Umwelt unverzichtbar sei, um sicherzustellen, dass erlaubte Aktivitäten weiterhin ausgeübt werden können, ohne die ökologischen und landschaftlichen Werte zu gefährden.

Ein Wahrzeichen unter Druck: Der Roque Nublo

Der Roque Nublo ist eines der repräsentativsten Naturdenkmäler Gran Canarias und Teil der geschützten Berglandschaft im Inselinneren. Jährlich lockt er tausende Besucher an, die von seinem geologischen, landschaftlichen und kulturellen Wert angezogen werden. Seine Erhaltung hat für die öffentliche Verwaltung oberste Priorität.

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