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Smarte Kameras für die Dünen: Sicherheit in Maspalomas

Intelligente Überwachung für die Dünen von Maspalomas

Die Inselregierung von Gran Canaria (Cabildo) hat über ihre Umwelt-, Klima-, Energie- und Wissenschaftsbehörde eine Schulung für Sicherheitskräfte zum Einsatz eines neuartigen Sensor- und Kamerasystems im Naturreservat der Dünen von Maspalomas durchgeführt. Rund 30 Einsatzkräfte erhielten dabei eine umfassende Einführung in die Bedienung der zentralen Steuerungsplattform, die sämtliche Daten der in den Dünen installierten Sensoren und intelligenten Videokameras bündelt.

Bessere Entscheidungen durch Echtzeitdaten

Wie die Inselregierung in einer Pressemitteilung erklärte, erleichtert das neue Werkzeug die Arbeit der Beamten erheblich. Es ermöglicht ihnen, Besucherströme in Echtzeit zu lokalisieren, historische Nutzungsmuster des Schutzgebiets zu analysieren und die Planung von Überwachungs- und Kontrolleinsätzen deutlich zu verbessern. Darüber hinaus erhielten die Teilnehmer eine Schulung zu den ökologischen Werten des Reservats, den besonderen Merkmalen der Dünenlandschaft sowie den laufenden Erhaltungs- und Wiederherstellungsmaßnahmen in diesem geschützten Areal.

An der Fortbildung nahmen 30 Beamte verschiedener Einheiten teil: der Guardia Civil (Umweltschutzabteilung Seprona), der kanarischen Polizei (Policía Canaria), der örtlichen Polizei (Policía Local), der Umweltbehörde des Cabildo de Gran Canaria, der öffentlichen Entwicklungsgesellschaft SODETEGC sowie technische Verantwortliche des Schutzgebiets. Sie alle lernten die installierten Systeme kennen, die Teil des Projekts „Impulsa Maspalomas“ sind. Dieses wird durch den Aufbau- und Resilienzplan der Europäischen Union (Next Generation EU) finanziert.

Der Umwelt-, Energie- und Klimabeauftragte des Cabildo de Gran Canaria, Raúl García Brink, betonte die Notwendigkeit dieser Schulung: „Es ist unerlässlich, dass die Sicherheitskräfte die Funktionsweise der Technologie verstehen, damit die Einsätze präziser und effizienter werden. Die Steuerungsplattform ermöglicht es uns, in Echtzeit zu sehen, was in diesem Gebiet passiert, und genau die Bereiche zu identifizieren, die der stärksten Belastung ausgesetzt sind.“ Diese Maßnahme ist Teil der Strategie der Inselregierung, geschützte Naturräume durch technologische Innovation und die enge Zusammenarbeit aller beteiligten Akteure zu bewahren.

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