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Mehr Polizei für Teneriffas Süden gefordert

Aufbereitet mit Hilfe künstlicher Intelligenz auf Grundlage spanischsprachiger Informationen. Quelle unter dem Artikel.

Angst um die Sicherheit im Süden

Die Sicherheitslage in den Touristenzentren im Süden Teneriffas beschäftigt zunehmend Anwohner, Geschäftsleute und Urlauber. Nun schlagen die Vereinigung Milla de Oro de Tenerife Sur und die Stadtverwaltung von Arona Alarm: Sie fordern eine deutliche Aufstockung der Polizeikräfte in Playa de Las Américas und Los Cristianos. Der Grund sind sich häufende Zwischenfälle, die von Unternehmern, Arbeitnehmern und Besuchern gemeldet werden.

Eine Eskalation der Vorfälle

Die Liste der gemeldeten Vorfälle ist lang. Sie reicht von Diebstählen und Raubüberfällen auf Touristen über Entwendungen in Geschäften und Restaurantterrassen bis hin zu unerlaubtem Betreten von Lokalen, Schlägereien, Drohungen und anderen Auseinandersetzungen. Diese Entwicklung hat die Verantwortlichen dazu veranlasst, den Druck auf die zuständigen Behörden zu erhöhen. Die Stadtverwaltung hat ihre Forderungen sowohl an die Subdelegación del Gobierno, die Regionalvertretung der spanischen Zentralregierung, als auch an die Kanarische Regierung gerichtet.

Forderung nach koordiniertem Vorgehen

Konkret schlägt die Stadt Arona die Einberufung einer außerordentlichen Sitzung der örtlichen Sicherheitskommission (Junta Local de Seguridad) vor. Ziel ist es, gemeinsam mit allen Behörden Maßnahmen zu vereinbaren und die Zusammenarbeit der verschiedenen Polizeieinheiten zu verbessern. Die Stadtverwaltung plädiert dafür, die zusätzlichen Kräfte gezielt dort und zu den Zeiten einzusetzen, an denen die meisten Vorfälle registriert werden. Zudem soll ein regelmäßiger Informationsaustausch mit den Geschäftsleuten vor Ort etabliert werden.

Die örtliche Polizei (Policía Local) stellt zwar bereits Einsatzkräfte in den betroffenen Gebieten ab, ist jedoch für das gesamte Gemeindegebiet zuständig. Angesichts von tausenden Touristen und Arbeitnehmern, die sich täglich in den beiden wichtigsten Touristenzentren im Süden der Insel aufhalten, stoßen diese Kräfte laut Stadtverwaltung an ihre Grenzen.

Deutliche Worte aus Politik und Wirtschaft

Bürgermeisterin Fátima Lemes machte ihren Standpunkt unmissverständlich klar: „Wir brauchen mehr Polizeipräsenz und eine echte Koordination“, so Lemes. Ihr Beigeordneter Héctor Reyes forderte, dass sich auch die anderen Sicherheitskräfte mit entsprechenden Ressourcen an der Lösung des Problems beteiligen. Arianna Gassmann von der Milla de Oro sprach von der Notwendigkeit eines „dringenden, koordinierten und sichtbaren Einschreitens“, um sowohl die Sicherheit als auch die touristische Aktivität in der Region zu schützen.

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