Aufbereitet mit Hilfe künstlicher Intelligenz auf Grundlage spanischsprachiger Informationen. Quelle unter dem Artikel.
Große Rettungsaktion vor Lanzarote
Die spanische Seenotrettung (Salvamento Marítimo) hat in den letzten Stunden 245 Menschen aus Seenot gerettet, die in drei Schlauchbooten versuchten, die Küste Lanzarotes zu erreichen. Dies teilte ein Sprecher der staatlichen Gesellschaft der Nachrichtenagentur EFE mit. Nach Angaben der Behörden liegen bislang keine detaillierten Angaben zur Geschlechterverteilung vor. Auch zur Frage, wie viele der Geretteten minderjährig sind oder welche Nationalität sie besitzen, gibt es bisher keine Informationen.
Erste Ankünfte seit dem 4. August
Bei den drei Booten handelt es sich um die ersten Migrantenboote, die seit dem 4. August die kanarischen Küsten erreichen. Damals war ein hölzernes Fischerboot (Cayuco) mit mehr als 130 Menschen an Bord in der Nähe der Insel El Hierro eingetroffen.
Erste Rettungswelle am Nachmittag
Die erste Alarmmeldung ging am Donnerstag gegen 14:00 Uhr kanarischer Zeit ein. Ein Frachtschiff meldete ein Schlauchboot, das sich etwa 85 Seemeilen – rund 157 Kilometer – nördlich von Lanzarote befand. Der Rettungsschlepper Salvamar Crux wurde umgehend alarmiert und konnte alle 45 Insassen des Bootes aufnehmen. Sie wurden zum Hafen von Arrecife gebracht, wo das Ausschiffen gegen 01:40 Uhr Ortszeit begann.
Nach Angaben des Koordinierungszentrums für Notfälle und Sicherheit der kanarischen Regierung (Cecoes) waren diese 45 Personen bei guter Gesundheit. Ein Transport ins Krankenhaus war nicht erforderlich.
Zweite Rettung am Abend
Bereits um 21:00 Uhr kanarischer Zeit meldeten sich erneut Helfer: Ein weiteres Schlauchboot in Seenot wurde vor Lanzarote gesichtet. Die Salvamar Crux musste erneut auslaufen. Diesmal konnten die Retter 89 Menschen an Bord nehmen und nach Arrecife bringen. Drei von ihnen mussten laut Cecoes aufgrund verschiedener Erkrankungen in ein Krankenhaus eingeliefert werden.
Drittes Boot am frühen Morgen
Die letzte Rettungsaktion endete am Freitagmorgen: Gegen 08:15 Uhr legte das Rettungsschiff Guardamar Urania mit 111 geretteten Menschen im Hafen von Arrecife an. Sie stammten aus einem Schlauchboot, das etwa 62 Seemeilen – rund 114 Kilometer – vor der lanzarotenischen Hauptstadt gesichtet worden war.
Die Betreuung der Migranten dauert an. Angaben über ihren Gesundheitszustand bei der Ankunft wurden bislang nicht gemacht.
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