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La Palma: Wanderfestival im September mit 16 Routen

La Palma setzt aufs Wandern: Festival lockt im September

Die Kanareninsel La Palma will auch in diesem September ihren Ruf als eines der weltweit besten Reiseziele für Wanderbegeisterte untermauern. Vom 18. bis 20. September 2026 öffnet das XVIII. Internationale Wander- und Bergfestival seine Pforten – mit einem Programm aus 16 geführten Touren. Die sogenannte „Isla Bonita“ (Schöne Insel) rückt damit erneut ins globale Schaufenster des Aktivtourismus und bietet Besuchern aus aller Welt die Gelegenheit, einige der beeindruckendsten und einzigartigsten Pfade Europas zu erkunden.

Vielfalt auf kleinstem Raum: Von Vulkanen bis zu Lorbeerwäldern

Organisiert wird das Festival von der Inselregierung (Cabildo) in Zusammenarbeit mit der Gemeindeverwaltung von Santa Cruz de La Palma. Die Anmeldung ist bereits geöffnet. Die Veranstalter peilen mit dieser Ausgabe an, die Führungsrolle der Insel als spezialisiertes Naturreiseziel weiter zu festigen. Das Programm ist darauf ausgelegt, die enorme landschaftliche, geologische, kulturelle und ethnografische Vielfalt eines Territoriums zu präsentieren, das auf nur 708 Quadratkilometern junge Vulkane, Lorbeerwälder, Kiefernwälder, über 2.400 Meter hohe Gipfel, Steilküsten, historische Königswege und einen der klarsten Himmel des Planeten vereint.

Die spektakulärsten Routen: Tajogaite, Caldera und Sternenwanderungen

Das Festival führt zu den Wahrzeichen La Palmas: dem Tajogaite-Vulkan, der Route der Vulkane, dem Nationalpark Caldera de Taburiente, dem Nebelwald Cubo de La Galga, den ländlichen Landschaften von Garafía, den Lorbeerwäldern (Monteverde) und den alten Pfaden, die an das wasserwirtschaftliche und landwirtschaftliche Erbe der Insel anknüpfen. Hinzu kommen ganz besondere Erlebnisse: Nachtwanderungen mit astronomischen Beobachtungen, Touren zu den Themen Geothermie, Kaffee- oder Mandelanbau sowie Routen, die die Erinnerung an alte Handwerksberufe und die traditionellen Wege wachhalten, die jahrhundertelang die Gemeinden der Insel verbanden.

Das Wanderparadies: Fast 1.000 Kilometer beschilderte Wege

Es ist kein Zufall, dass La Palma von vielen Fachleuten als eines der besten Wanderziele Europas eingestuft wird. Die Insel verfügt über eines der komplettesten Netze an zertifizierten Wanderwegen in ganz Spanien. Fast 1.000 Kilometer markierte Pfade ermöglichen es, praktisch alle Ökosysteme zu durchqueren – von der Küste bis zu den Gipfeln. Das Netz umfasst europäische Fernwanderwege, große und kleine Rundwege sowie lokale Pfade.

Nachhaltiger Tourismus statt Massenandrang

Dieses Naturerbe ist zu einer der tragenden Säulen des palmerischen Tourismusmodells geworden. Statt auf Massentourismus setzt La Palma auf Besucher, die Naturerlebnisse, Sport, Sternenbeobachtung und Nachhaltigkeit suchen. Dieses Profil zeichnet sich in der Regel durch höhere Pro-Kopf-Ausgaben, längere Aufenthalte und eine starke Nachfrage nach ländlichen Unterkünften, Anbietern von Aktivtourismus, Gastronomie, lokalen Geschäften und spezialisierten Guides aus. Die Inselregierung hat das Wandern – neben Astrotourismus und Ökotourismus – als einen der Schwerpunkte ihrer Werbestrategie gesetzt, um die Insel auf dem internationalen Markt zu positionieren.

Eine Erfolgsgeschichte mit Tradition

In den vergangenen 17 Ausgaben hat das Internationale Wander- und Bergfestival mehrere tausend Teilnehmer angezogen und sich als eine der wichtigsten Fachveranstaltungen des Archipels etabliert. Es trägt maßgeblich dazu bei, La Palma als Referenz für Aktivtourismus zu profilieren. An der letzten Ausgabe nahmen mehr als 300 Wanderer teil – ein Beleg für die Treue eines Publikums, das Jahr für Jahr wiederkommt, um neue Routen zu entdecken und weniger bekannte Ecken der Insel zu erkunden.

Stimmen aus der Politik: „Ein perfektes Beispiel für unser Tourismusmodell“

Der Präsident der Inselregierung, Sergio Rodríguez, betont, das Festival sei „ein perfektes Beispiel für das Tourismusmodell, das La Palma ausmacht“. Es basiere auf der Aufwertung von Naturräumen, der Belebung der lokalen Wirtschaft und der internationalen Ausstrahlung der Insel als Vorreiter des Naturtourismus. In die gleiche Kerbe schlägt Miriam Perestelo, Geschäftsführerin der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Sodepal: Die Veranstaltung gehe weit über den sportlichen Aspekt hinaus. Sie sei ein Instrument, das wirtschaftliche Aktivität generiere, das Unternehmensnetzwerk stärke und Einheimische wie Besucher durch das Naturerbe La Palmas miteinander verbinde.

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