Aufbereitet mit Hilfe künstlicher Intelligenz auf Grundlage spanischsprachiger Informationen. Quelle unter dem Artikel.
Die Vereinigung der kanarischen Reisebüros und Reiseveranstalter (ACAVyT) hat ihre Besorgnis über den Zusammenbruch der Webseite des Sozialtourismus-Programms geäußert, der sich am frühen Donnerstagmorgen, dem 17. September, mitten in der Reservierungsphase der Imserso-Kampagne 2026-2027 ereignete. In einer Pressemitteilung erklärt die Organisation, dass die Störung nach Angaben zahlreicher auf den Kanaren tätiger Partneragenturen über mehrere Stunden hinweg die Online-Buchung für nicht bevorrechtigte Nutzer unmöglich gemacht habe. Dies habe zu Schlangen in den Büros, überlasteten Telefonleitungen und einer erheblichen Beschädigung des Ansehens des Vertriebskanals gegenüber den Endkunden geführt.
Reisebüros als Sündenbock für fremde Fehler
ACAVyT weist darauf hin, dass Reisebüros als autorisierter Buchungskanal des Sozialtourismus-Programms fungieren, jedoch keine Möglichkeit haben, Plätze zuzuweisen oder die Bedingungen des Programms zu ändern. Diese werden einseitig vom Imserso festgelegt und über die beauftragten Zentralstellen verwaltet. Daher empfindet es die Vereinigung als unfair, dass die Reisebüros die Abnutzung und Frustration der Nutzer tragen müssen, wenn der Fehler auf einer Plattform auftritt, die sie nicht kontrollieren.
Für die Organisation schadet diese Art von Situationen der Wahrnehmung der Professionalität des Einzelhandelskanals, obwohl die letztendliche Verantwortung für die Funktionsfähigkeit des Reservierungssystems bei den Verwaltungen und den mit dem Vertrag beauftragten Unternehmen liegt.
Forderungen an das Imserso: Transparenz und technische Berichte
Angesichts dieser Situation hält es ACAVyT für notwendig, dass das Institut für Senioren und Soziale Dienste (Imserso) und die beauftragten Zentralstellen des Sozialtourismus-Programms einen technischen Bericht über die Ursachen des Webseiten-Ausfalls und die ergriffenen Korrekturmaßnahmen vorlegen, um eine Wiederholung zu verhindern.
Darüber hinaus fordert die Vereinigung ein offizielles Handlungsprotokoll für Störungen, das direkte Kommunikationskanäle mit den Partneragenturen, einheitliche Nachrichten für Nutzer und validierte alternative Verfahren bei Plattformausfällen umfassen soll. Ebenso wird eine Verstärkung der technologischen Infrastruktur in Zeiten maximaler Nachfrage verlangt, insbesondere an den ersten Vermarktungstagen, an denen sich sehr intensive Verkehrsspitzen in kurzen Zeitfenstern konzentrieren.
Schließlich fordert ACAVyT eine institutionelle Anerkennung der Rolle der Reisebüros als notwendiger Kanal des Programms, um zu vermeiden, dass die Fachkräfte die reputationsbezogenen Kosten für Fehler tragen, die außerhalb ihrer Verwaltung liegen.
880.000 Plätze und ein eng getakteter Reservierungskalender
Nach Angaben von ACAVyT ist die Imserso-Kampagne 2026-2027 mit rund 880.000 verfügbaren Plätzen und einem nach Autonomen Gemeinschaften und Nutzerstatus (bevorrechtigt / nicht bevorrechtigt) gestaffelten Reservierungskalender gestartet, was zu sehr intensiven Verkehrsspitzen an bestimmten Tagen führt. In diesem Rahmen hat jede Störung auf den offiziellen Plattformen unmittelbare Auswirkungen auf die Reisebüros, die der erste Kontaktpunkt für die Nutzer sind, betont die Vereinigung.
ACAVyT fordert, dass die notwendigen Maßnahmen ergriffen werden, damit sich Situationen nicht wiederholen, die sowohl den Reisebüros als auch den Nutzern des Programms schaden.
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