racer mit 102 km h in santa cruz erwischt

Mit 102 km/h durch die Stadt: Polizei erwischt Raser

Raserei in der Hauptstadt: 102 km/h bei erlaubten 30 km/h

Die Verkehrsüberwachung der örtlichen Polizei von Santa Cruz de Tenerife hat einen jungen Motorradfahrer ins Visier genommen, der offenbar jegliches Maß verloren hatte. Wie die Polizei am Donnerstag mitteilte, erwischte die Radarfalle einen 24-Jährigen, der mit seinem Motorrad die Calle Pedro Suárez Hernández im Stadtzentrum entlangraste – mit atemberaubenden 102 Kilometern pro Stunde. Dabei gilt auf dieser Straße eine Höchstgeschwindigkeit von lediglich 30 km/h.

Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs

Die Beamten des Verkehrsunfallteams haben gegen den Fahrer ein Strafverfahren eingeleitet. Der Vorwurf: ein mögliches Vergehen gegen die Verkehrssicherheit. Der Verstoß ereignete sich nach Angaben der Polizei am Nachmittag in der ersten Juliwoche und wurde von dem polizeilichen Messgerät präzise aufgezeichnet.

Warum ausgerechnet diese Straße?

Doch warum stand die Radarfalle genau dort? Die Polizei von Santa Cruz erklärte, dass die Standorte der mobilen Radargeräte nicht willkürlich gewählt werden. Sie sind Teil eines vorab festgelegten Streckenplans, der nach strengen Kriterien der Verkehrssicherheit erstellt wird. So wird etwa berücksichtigt, ob in der Gegend viele Fußgänger oder Schulkinder unterwegs sind oder ob in der Vergangenheit besonders viele Verstöße registriert wurden.

Doch damit nicht genug: Zusätzlich zu diesen festen Kontrollpunkten werden die Beamten regelmäßig auch aufgrund von Bürgerhinweisen, Anfragen aus den Stadtbezirken oder anderen Institutionen aktiv. „Die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer hat für uns höchste Priorität“, so der Tenor der Polizeimitteilung. Für den jungen Raser könnte dieses rasante Vergnügen nun teuer und folgenreich werden.

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