Aufbereitet mit Hilfe künstlicher Intelligenz auf Grundlage spanischsprachiger Informationen. Quelle unter dem Artikel.
Durchbruch im Streit um die Schiffsanbindung
Gute Nachrichten für Fuerteventura: Die direkte Fährverbindung zwischen der Insel und dem spanischen Festland soll wieder aufgenommen werden. Die Inselpräsidentin Lola García sowie die Gemeinden und die Handelskammer der Insel haben sich seit Langem dafür eingesetzt – nun zeichnet sich eine Lösung ab.
Wie García in einer offiziellen Mitteilung erklärte, traf am Freitag die lang erwartete Bestätigung der Generaldirektion für Handelsschifffahrt ein. Die Behörde versichert darin, mit Hochdruck daran zu arbeiten, das Ausschreibungsverfahren für die Verwaltung dieser öffentlichen Schiffsverbindung zu beschleunigen. Entscheidend ist: Die neue Ausschreibung soll ausdrücklich eine Anlegestelle auf Fuerteventura vorsehen.
Ein strategischer Sieg für die Insel
Lola García wertet diesen Schritt als Erfolg der gemeinsamen Anstrengungen aller Verwaltungen der Insel. „Es handelt sich um eine gerechte, notwendige und strategisch wichtige Forderung für die Gegenwart und die Zukunft Fuerteventuras“, betonte die Inselpräsidentin. Die Wiederaufnahme der Direktverbindung sei ein essenzieller Baustein für die wirtschaftliche Entwicklung und die Anbindung der Insel an das Festland.
Massive Kostensteigerungen ohne Direktverbindung
Die Folgen der gestrichenen Direktverbindung waren für die Inselwirtschaft erheblich. Nach Angaben der Inselregierung sind die Kosten für den Seetransport um 70 bis 78 Prozent gestiegen. Für eine Inselwirtschaft wie die Fuerteventuras, die am Rande Europas liegt, sei dies eine enorme Belastung. „Die Mehrkosten werden direkt vom Endverbraucher oder von den kleinen und mittleren Unternehmen getragen“, erklärte García. Dies versetze die Insel in eine klare Wettbewerbsnachteile gegenüber anderen Regionen.
Hoffnung auf zügige Umsetzung
Nun hofft die Inselregierung, dass die Anlegestelle auf Fuerteventura tatsächlich als sogenannte gemeinwirtschaftliche Verpflichtung (Public Service Obligation, PSO) in die Ausschreibung aufgenommen wird – wie es seit Längerem gefordert wird. Eine solche Einstufung garantiert, dass die Verbindung auch ohne wirtschaftliche Rentabilität aufrechterhalten bleibt. García fordert zudem, dass das Ausschreibungsverfahren selbst zügig über die Bühne geht, damit die Insel so schnell wie möglich wieder direkt per Schiff erreichbar ist.
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