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Eklat um umstrittenen Desokupa-Unternehmer bei TV Canaria

Aufbereitet mit Hilfe künstlicher Intelligenz auf Grundlage spanischsprachiger Informationen. Quelle unter dem Artikel.

Ein Fernsehauftritt mit unangenehmen Folgen

Was in der Sendung La Retranca, dem geplanten Politik-Talk von Televisión Canaria, zu sehen war, blieb nicht das einzige Unangenehme rund um den Versuch des öffentlich-rechtlichen Senders, einem gewalttätigen Unternehmer aus dem Bereich der Desokupa-Aktivitäten eine Plattform zu bieten – einem Mann, der bereits wegen seiner fragwürdigen beruflichen Praktiken festgenommen wurde und nach einer Gerichtsverhandlung ein Kontaktverbot erhalten hat. Vor und nach dieser Sendung ereigneten sich weitere Vorfälle, die nun durch eine Pressemitteilung der Anti-Zwangsräumungs-Aktivistin Inma Ávora bekannt geworden sind. Ávora hatte sich trotz Kenntnis der Person, mit der sie konfrontiert werden sollte, auf das von Televisión Canaria vorgeschlagene direkte Duell eingelassen.

Sechs Männer und ein mulmiges Gefühl

In ihrer am späten Freitagabend veröffentlichten Mitteilung berichtet Ávora, dass Roberto Cristian Pérez Aguilar, Geschäftsführer von EZ Property Solutions, in den Räumlichkeiten der Produktionsfirma Macaronesia, die für die Sendung verantwortlich ist, erschienen sei – in Begleitung von fünf weiteren kräftigen Männern. Dies habe sie als eine eindeutig einschüchternde Aktion wahrgenommen. Und obwohl sie von Anfang an klarstellt, dass der Umgang der Produktion und der Programmleitung korrekt gewesen sei, vermittelt ihre Mitteilung doch das Gefühl, sich unsicher gefühlt zu haben.

Umringt nach dem Ende der Sendung

Ihre schlimmsten Befürchtungen bestätigten sich nach dem Ende der Sendung, als sie den Sendesaal bereits verlassen hatte: Die fünf Männer, begleitet von ihrem Chef, sprachen sie an. „Ich fand mich von sechs Personen umringt wieder, als ich dieses Gespräch bereits nicht mehr fortsetzen wollte. Einer von ihnen machte eine Bemerkung über meine Haare und mein äußeres Erscheinungsbild, die ich als abwertend empfand“, schildert die Betroffene in ihrer Mitteilung.

Ein Talk, der kein Gespräch zuließ

Zum Ablauf der Sendung La Retranca selbst, zu der sie eingeladen worden war, um sich dem direkten Duell mit dem Desokupa-Unternehmer zu stellen, erklärt die Aktivistin, die Situation sei aus ihrer Sicht zu einem Setting geworden, in dem es schwierig gewesen sei, überhaupt einzugreifen. Roberto habe das Tempo erhöht und durchgehend gesprochen, wobei er sie ständig unterbrochen habe. Als sie erklärte, sie ziehe es vor zu gehen, wenn ohnehin nur er sprechen werde, griff Mayer Trujillo, der Moderator der Sendung, ein und bat ihn, sie ausreden zu lassen. Auch das half nichts. „Ich war nicht dorthin gekommen, um an einer Show teilzunehmen. Ich war gekommen, um über Wohnen zu sprechen, aber dieses Vorhaben war völlig unmöglich“, so Ávora.

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