Aufbereitet mit Hilfe künstlicher Intelligenz auf Grundlage spanischsprachiger Informationen. Quelle unter dem Artikel.
Tragödie auf der Atlantikroute: Siebenjähriges Mädchen stirbt bei Bootsunglück vor Mauretanien
Ein siebenjähriges Mädchen ist bei einem Bootsunglück ums Leben gekommen, das sich bereits am vergangenen Sonntag in den Gewässern vor Mauretanien ereignete. Wie die spanische Nachrichtenagentur EFE unter Berufung auf El Hadji Kébé, den Präsidenten der Vereinigung senegalesischer Staatsangehöriger in der Hafenstadt Nouadhibou, berichtet, gelten mindestens 27 Menschen weiterhin als vermisst. Das Fischerboot – ein sogenanntes Cayuco – war von Gambia aus mit Ziel Kanarische Inseln in See gestochen.
65 Menschen auf engstem Raum – elf Frauen an Bord
Nach Aussagen der Überlebenden, die von der Hilfsorganisation Kébés dokumentiert wurden, befanden sich insgesamt 65 Personen an Bord der überladenen Barkasse, darunter elf Frauen. Die Hafenstadt Nouadhibou liegt rund 450 Kilometer nördlich der mauretanischen Hauptstadt Nouakchott.
37 Gerettete aus drei Nationen – acht Frauen weiterhin vermisst
Insgesamt konnten 37 Migranten gerettet werden: 16 Senegalesen, zwölf Guineer und neun Menschen aus Mali. Neben dem Leichnam des siebenjährigen Mädchens guineischer Nationalität wurden unter den Überlebenden drei Frauen geborgen – darunter die Mutter des verstorbenen Kindes – sowie zwei Minderjährige. Acht weitere Frauen gelten laut dem von Kébé erstellten Zwischenbericht nach wie vor als verschwunden.
Der verhängnisvolle Griff nach der Wasserflasche
Das Cayuco war vom Küstenort Kartung im Südwesten Gambias aufgebrochen und kenterte in der Nacht zum Sonntag vor der Nordküste Mauretaniens, unweit von Nouadhibou. Wie Kébé erläuterte, ging dem Unglück ein dramatischer Zwischenfall voraus: Das Boot führte kein Trinkwasser mehr mit, woraufhin die Insassen ein anderes Schiff um Hilfe baten. Dieses warf ihnen eine Flasche zu – doch als die Migranten versuchten, sie aus dem Wasser zu fischen, kenterte ihr Boot.
Rettung erst am Montag – zwei Überlebende im Krankenhaus
Die Überlebenden wurden schließlich am Montag von den mauretanischen Küstenwacheeinheiten gerettet und in Sicherheit gebracht. Zwei von ihnen mussten in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Der Vorfall verdeutlicht einmal mehr die Gefahren der sogenannten Atlantikroute von den westafrikanischen Küsten zu den Kanarischen Inseln, die aufgrund der prekären und oft überladenen Boote als eine der gefährlichsten Migrationsrouten nach Europa gilt.
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