Aufbereitet mit Hilfe künstlicher Intelligenz auf Grundlage spanischsprachiger Informationen. Quelle unter dem Artikel.
Erdbebenserie sorgt für Aufmerksamkeit auf den Kanaren
Die seismische Aktivität auf den Kanarischen Inseln reißt nicht ab. Seit dem vergangenen Sonntag, dem 30. August, hat das Nationale Geografische Institut (IGN) insgesamt 14 Erdbeben im Archipel registriert. Drei dieser Beben erreichten eine Magnitude von mehr als 2,0. Der Großteil der Erdstöße wurde entweder auf Teneriffa oder mitten im Atlantischen Ozean lokalisiert.
Die Stärksten Beben im Atlantik
Die registrierten Beben weisen Magnituden zwischen 0,8 und 2,6 auf und wurden in Tiefen von 0 bis 41 Kilometern gemessen. Allein am Sonntag ereigneten sich sechs Erdbeben – und ausgerechnet an diesem Tag wurden auch die drei stärksten registriert: eines mit einer Magnitude von 2,2 und zwei mit 2,6. Diese drei Erdstöße ereigneten sich im Atlantik, zwei nördlich von Teneriffa und eines östlich von Gran Canaria.
Die übrigen Beben am Sonntag verteilten sich auf Santiago del Teide (Magnitude 1,1), San Juan de la Rambla (0,8) sowie ein weiteres im Ozean (1,8). Am Montag folgten weitere sechs Erdstöße: in Arico (1,1), Buenavista del Norte (1,1), El Pinar auf El Hierro (1,8) sowie mehrere im Atlantik. Am Dienstag wurden schließlich zwei weitere Beben gezählt, beide in den frühen Morgenstunden. Eines wurde bei Guía de Isora mit einer Magnitude von 1,5 registriert, das andere im Atlantik zwischen Teneriffa und Gran Canaria mit 1,4.
So verhalten Sie sich bei einem Erdbeben richtig
Auch wenn die Beben auf den Inseln in der Regel nicht besonders stark ausfallen, schadet es nicht, vorbereitet zu sein und zu wissen, wie man sich im Ernstfall verhält. Das IGN empfiehlt folgende Verhaltensregeln:
- In die Hocke gehen, sich unter einem Tisch in Sicherheit bringen und das Tischbein festhalten
- Soweit möglich Ruhe bewahren und für einen stabilen Stand sorgen
- In geschlossenen Räumen Abstand zu Möbeln, Fenstern und Lampen halten
- Im Freien Gebäude, Mauern und Strommasten meiden
- Beim Autofahren an einem sicheren Ort anhalten, Warnblinklicht einschalten und im Fahrzeug bleiben
- Für Rollstuhlfahrer: An sicherem Ort bremsen und den Kopf mit den Armen schützen
- In Menschenmengen: Kopf mit den Armen schützen und unter Sitzplätzen oder Tischen Schutz suchen
Die Erdbebenaktivität auf den Kanarischen Inseln wird vom IGN kontinuierlich überwacht. Sollte sich die Lage ändern, informieren wir Sie an dieser Stelle umgehend.
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