waldbrandgefahr kanaren hitze september 2026

Waldbrandgefahr auf Kanaren ausgeweitet: Hitze hält an

Aufbereitet mit Hilfe künstlicher Intelligenz auf Grundlage spanischsprachiger Informationen. Quelle unter dem Artikel.

Waldbrandgefahr ausgeweitet

Die Regionalregierung der Kanaren hat die Warnung vor Waldbränden auf weitere Inseln ausgedehnt. Konkret betrifft dies La Palma, La Gomera und El Hierro. Ab Dienstag um 10:00 Uhr gelten dort die gleichen Vorsichtsmaßnahmen wie bereits auf Teneriffa und Gran Canaria. Die Entscheidung basiert auf den neuesten Prognosen der staatlichen Wetteragentur AEMET, die für die kommenden Tage keine Entspannung bei der Hitze erwarten lässt.

Sommer ade? Von wegen: Hitzewelle zum Schulstart

Während der Schulbeginn in Deutschland oft den Abschied vom Sommer bedeutet, sieht die Lage auf den Kanaren anders aus. Pünktlich zum Start des neuen Schuljahres am Mittwoch zeigt sich das Wetter weiterhin von seiner sonnig-warmen Seite. Statt dickere Kleidung aus dem Schrank zu holen, können die Kleinen auf den Inseln vielleicht sogar noch einmal im Meer baden gehen. Die Temperaturen bleiben vorerst auf einem hohen Niveau, Wetterwarnungen wegen extremer Hitze sind weiterhin aktiv.

Laut AEMET wird die Hitze am Dienstag noch einmal zulegen. Die Warnstufe Orange, die vor erheblicher Gefahr warnt, gilt dann nur noch für die West-, Süd- und Osthänge Gran Canarias. Der Rest des Archipels – mit Ausnahme des östlichen Teils von La Palma – befindet sich auf der gelben Warnstufe. Während über weiten Teilen des spanischen Festlands Regenfälle für Abkühlung sorgen, bleiben auf den Inseln Ventilator und Fächer die wichtigsten Begleiter.

Bis zu 38 Grad und Calima: So wird das Wetter am Dienstag

Besonders im Süden und Westen Gran Canarias wird es extrem heiß: Hier könnten die Thermometer auf nahezu 40 Grad klettern, die AEMET sagt Werte von 38 Grad und mehr voraus. Aber auch die übrigen Inseln müssen sich auf Temperaturen zwischen 34 und 36 Grad einstellen, besonders in den mittleren Höhenlagen des Südens und Westens sowie in den Inselregionen. Die gefühlte Schwüle wird durch Calima noch verstärkt. Der feine Wüstenstaub in der Luft konzentriert sich vor allem in den mittleren Höhenlagen und auf den Gipfeln. Die Luftqualität ist dadurch vielerorts schlecht – wie zuletzt etwa in der Hauptstadt Teneriffas, Santa Cruz, wo die Belastung als ungesund eingestuft wurde. Dazu kommen stark bewölkter Himmel und kräftiger Wind, der in den bergigen Regionen auch stürmische Böen erreichen kann.

Wetterumschwung am Freitag in Sicht

Die gute Nachricht: Die extreme Hitzewelle ist nicht von Dauer. Im Laufe der Woche normalisieren sich die Temperaturen deutlich. Bereits für Mittwoch sagt die Wetteragentur einen spürbaren Rückgang voraus. Dann gelten Warnungen vor großer Hitze nur noch für Fuerteventura und Gran Canaria – und auf Gran Canaria wird die Warnstufe von Orange auf Gelb herabgestuft. Zwar können die Temperaturen an einigen Küstenabschnitten noch 34 Grad erreichen, in den höheren Lagen kühlt es aber merklich ab.

Am Freitag sorgt dann ein Kaltfront-Ausläufer aus dem Atlantik für einen deutlich spürbaren Wetterwechsel auf den Kanaren. Dieser hat zwar hauptsächlich Auswirkungen auf das spanische Festland, wo es zu kräftigen Regenfällen mit Gewittern und Hagel kommen kann – vor allem auf den Balearen und im Norden und Zentrum des Landes. Aber auch auf den Inseln macht sich die frischere Luft bemerkbar: Die Tage werden angenehmer und nachts kühlt es spürbar ab. Tropische Nächte mit Temperaturen über 20 Grad wird es dann nur noch im Mittelmeerraum und im Süden Spaniens geben, während es im Zentrum und Norden empfindlich kalt wird. So könnten die Thermometer in Städten wie Teruel oder Ávila auf unter 5 Grad fallen.

Source

Nach oben scrollen
Share via
Copy link