Aufbereitet mit Hilfe künstlicher Intelligenz auf Grundlage spanischsprachiger Informationen. Quelle unter dem Artikel.
Erneuter Erdstoß im Nordwesten Gran Canarias
Das Nationale Geographische Institut (IGN) hat am Mittwochmorgen erneut ein Erdbeben in der Gemeinde Agaete an der Nordwestküste von Gran Canaria registriert. Das Beben erreichte eine Stärke von 2,8 mbLg und lag den Angaben zufolge in etwa sieben Kilometern Tiefe. Der Erdstoß ereignete sich um 08:05 Uhr und erreichte auf der zwölfstufigen Intensitätsskala die Stufe III – das Beben war für die Bevölkerung also deutlich spürbar.
Was bedeutet die Intensitätsstufe III?
Nach der europäischen makroseismischen Skala (EMS-98) bedeutet eine Intensität von III, dass das Erdbeben von einigen Menschen in Gebäuden wahrgenommen wird. Personen, die sich in Ruhe befinden, verspüren ein leichtes Schaukeln oder einen sanften Tremor. Hängende Gegenstände wie Lampen oder Mobiles beginnen erkennbar zu schwingen. Schäden an Bauwerken oder an der Infrastruktur wurden bislang nicht gemeldet.
Drittes spürbares Beben innerhalb weniger Tage
Wie aus den Aufzeichnungen des IGN hervorgeht, wurde der Erdstoß nicht nur in Agaete selbst, sondern auch in den umliegenden Gemeinden wie Gáldar deutlich wahrgenommen. Es handelt sich bereits um das dritte Beben innerhalb von nur vier Tagen, das von der Bevölkerung gespürt werden konnte. Bereits am vergangenen Sonntag (6. September) hatte ein Erdstoß der Stärke 1,4 die Region erschüttert, der eine Intensität von II erreichte. Einen Tag später, am Montag (7. September), folgte ein Beben der Stärke 2,3 mit der Intensitätsstufe III – und nun der jüngste Erdstoß am Mittwochmorgen.
Die Häufung leichter Erdbeben in dieser Zone ist geologisch nicht ungewöhnlich: Die Kanarischen Inseln liegen in einer seismisch aktiven Region, und die Erdstöße werden immer wieder von den empfindlichen Messstationen des IGN erfasst. Erdbeben dieser Größenordnung verlaufen in der Regel folgenlos und sind für die Anwohner lediglich als kurzes Schütteln wahrnehmbar. Die Behörden haben bislang keine erhöhte Alarmstufe ausgegeben.
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