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Ausländer entdecken die Kanaren als Immobilienstandort
Die Kanarischen Inseln haben sich längst als einer der begehrtesten Immobilienmärkte Europas etabliert. Immer mehr internationale Käufer investieren in Eigentum auf dem Archipel – ein Trend, der sich laut den neuesten Daten des Immobilienportals Idealista weiter verstärkt. Besonders in der Provinz Santa Cruz de Tenerife, die neben Teneriffa auch La Palma, La Gomera und El Hierro umfasst, ist das Interesse aus dem Ausland beachtlich: 26,5 Prozent der Kaufanfragen stammen von internationalen Interessenten. In der Provinz Las Palmas, zu der Gran Canaria, Lanzarote und Fuerteventura gehören, liegt der Anteil bei immerhin 20,3 Prozent.
Spitzenplatz im nationalen Vergleich
Auf gesamtspanischer Ebene sichert sich die Provinz Teneriffa mit 26,5 Prozent den vierten Platz unter den Regionen mit dem größten internationalen Interesse. Nur Alicante (32,3 Prozent), die Balearen (28,2 Prozent) und Málaga (27,1 Prozent) verzeichnen höhere Auslandsnachfragen. Diese Zahlen verdeutlichen: Die Mittelmeerküste und die Inselgebiete konzentrieren nahezu das gesamte Volumen ausländischer Immobilienkäufer in Spanien.
Deutsche führen die Käuferstatistik an
Die Auswertung des Immobilienportals zeigt auch, aus welchen Ländern die größte Nachfrage kommt – und hier gibt es klare Unterschiede zwischen den beiden Provinzen. In Santa Cruz de Tenerife dominieren deutsche Käufer den Markt, gefolgt von Italienern und Briten. In der Provinz Las Palmas halten die Deutschen ebenfalls die Spitzenposition, allerdings sichern sich hier die Briten den zweiten Platz, während die Italiener auf Rang drei folgen.
Überraschender Spitzenreiter auf La Palma
Besonders interessant ist der Blick auf die Gemeindeebene: Im gesamten Kanarischen Archipel führt ein kleiner Ort die Rangliste an. In Tijarafe, einer beschaulichen Gemeinde im Nordwesten von La Palma, stammen stolze 55,1 Prozent aller Immobiliensuchen aus dem Ausland. Damit übertrumpft der Ort sogar bekannte Touristenhochburgen. Dahinter folgen Pájara auf Fuerteventura mit 52,6 Prozent, Mogán im Süden von Gran Canaria mit 47,4 Prozent und Antigua, ebenfalls auf Fuerteventura gelegen, mit 46,5 Prozent.
Die Zahlen belegen eindrucksvoll, dass die Kanarischen Inseln für internationale Käufer – insbesondere für Deutsche – zu den attraktivsten Immobilienstandorten Spaniens zählen. Ob als Investition, Ferienwohnsitz oder dauerhaftes Zuhause: Das Archipel bleibt ein gefragtes Pflaster.
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