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National Geographic: Diese Kanaren-Strände sind das Paradies

Paradiesische Strände von National Geographic ausgezeichnet

Die renommierte Zeitschrift National Geographic hat eine Liste der schönsten Strände Spaniens veröffentlicht – und gleich drei der sechs ausgewählten Küstenjuwelen liegen auf den Kanarischen Inseln. Der Strand von Benijo, eingebettet in das beeindruckende Anaga-Gebirge im Nordosten Teneriffas, führt die Liste an. Abgeschieden von Massentourismus, umgeben von vulkanischen Felsformationen, die sich majestätisch aus dem Atlantik erheben, und gesäumt von steilen Klippen – Benijo ist nicht nur eine der bekanntesten Küstenlandschaften Teneriffas, sondern auch eines der meistfotografierten Naturwunder des gesamten Archipels.

Vorsicht: Benijo bleibt vorerst geschlossen

Doch bevor man voreilig die Koffer packt und eine Wanderung zu diesem Traumstrand plant, gibt es eine wichtige Einschränkung zu beachten: Seit Juli 2024 ist der Strand von Benijo für die Öffentlichkeit gesperrt. Grund dafür ist die akute Gefahr von Felsstürzen, die von den umliegenden Steilhängen ausgeht. Die Behörden haben den Zugang bis auf Weiteres untersagt, um die Sicherheit der Besucher zu gewährleisten.

Ein Strand jenseits aller Annehmlichkeiten

Benijo liegt in der Nähe des malerischen Dorfes Taganana und ist alles andere als ein gewöhnlicher Badestrand. Mit einer Länge von etwa 300 Metern und einer Breite von rund 30 Metern besticht er nicht durch Liegen- oder Sonnenschirmverleih und schon gar nicht durch eine Strandbar mit Cocktails. Im Gegenteil: Seine wahre Schönheit liegt in der unberührten, wilden Ursprünglichkeit der Landschaft. Der Zugang ist beschwerlich – Besucher müssen einen Fußmarsch auf sich nehmen und etliche Treppenstufen hinabsteigen. Diese natürliche Barriere hat wohl maßgeblich dazu beigetragen, diesen einzigartigen Ort vor Übernutzung zu schützen.

Spektakuläre Sonnenuntergänge über schwarzem Sand

Sobald der Strand wieder geöffnet ist, sollten Besucher jedoch einiges beachten: Die Strömungen und der Wellengang an diesem Küstenabschnitt der Hauptstadtgemeinde Santa Cruz sind berüchtigt und können lebensgefährlich sein. Doch all die fehlenden Annehmlichkeiten, der beschwerliche Auf- und Abstieg und die oft raue See werden durch ein Naturschauspiel mehr als wettgemacht: die Sonnenuntergänge. Zahlreiche Wanderer, Fotografen und Reisende pilgern in diese Ecke von Anaga, um das magische Lichtspiel einzufangen, wenn die untergehende Sonne die Berge in warme Farben taucht und die Wellen gegen die schwarzen Felsen branden. Für viele ist die schwarze Lavasandküste schlichtweg der schönste Ort, um den Tag ausklingen zu lassen.

Die Nachbarn: Schwarzer Sand auf La Palma

National Geographic hat noch zwei weitere kanarische Strände in seine exklusive Auswahl aufgenommen, die die enorme Vielfalt der Küsten des Archipels widerspiegeln. Der Playa de Nogales liegt in der Gemeinde Puntallana im Nordosten La Palmas und teilt viele Eigenschaften mit Benijo: dunkler Vulkansand, eine dramatische Felskulisse und eine abgeschiedene Lage. Auch hier ist der Zugang abenteuerlich: Ein rund 15-minütiger Abstieg über einen Pfad entlang der Klippen führt hinunter zum Strand. Die Wellen sind kräftig und das Wasser ist oft unruhig, was Nogales zu einem Geheimtipp für erfahrene Surfer macht. Für alle anderen ist der Lohn der Mühe die atemberaubende Kulisse aus gewaltigen Natursteinmauern, üppiger Vegetation und dem tosenden Atlantik.

Goldener Sand im Naturpark: Papagayo auf Lanzarote

Der Playa de Papagayo im Süden Lanzarotes zeigt eine vollkommen andere Seite des kanarischen Küstenprofils. Eingebettet in die geschützte Naturlandschaft von Los Ajaches und an der malerischen Costa del Rubicón gelegen, lockt er mit feinem, goldenem Sand und auffallend ruhigem, klarem Wasser. Anders als seine wilden Gegenstücke im Norden von Teneriffa und La Palma bietet Papagayo ideale Bedingungen für entspannte Badetage und ist ein perfektes Beispiel für die idyllische, sanfte Seite des Archipels. Drei Strände, drei Welten – und jedes ein kleines Paradies für sich.

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