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Schattenwirtschaft am Strand: 320 Einsätze gegen illegale Händler

Kampf dem wilden Handel: Arona zieht Bilanz

Die Lokalpolizei der südteneriffanischen Gemeinde Arona hat im vergangenen Geschäftsjahr insgesamt 320 Einsätze im Zusammenhang mit dem illegalen Straßenhandel durchgeführt. Das geht aus einem aktuellen Bericht der Stadtverwaltung hervor. Die Beamten waren dabei vor allem in den beiden touristischen Zentren des Bezirks gefordert: 231 der Maßnahmen entfielen auf Las Américas, weitere 89 auf Los Cristianos. Beide Orte sind die Hotspots der Insel – mit dem höchsten Besucheraufkommen und entsprechend der größten Problematik durch fliegende Händler.

Brennpunkte im Süden

Diese touristischen Enklaven im Süden von Teneriffa bleiben die prioritären Einsatzgebiete. Hier unterhält die örtliche Polizei einen dauerhaften Überwachungs- und Kontrolldienst, um die öffentliche Ordnung zu gewährleisten und jene Geschäfte zu schützen, die ihren Betrieb gesetzeskonform führen. Wie die Gemeindeverwaltung mitteilt, wurde diese Arbeitslinie im Laufe des Jahres 2026 noch einmal deutlich intensiviert.

Großrazzia in der „Goldenen Meile“

Ein besonders spektakulärer Einsatz ereignete sich zuletzt in der „Milla de Oro“ von Las Américas, einer der wichtigsten Einkaufsstraßen der Gemeinde. Dort stellten die Einsatzkräfte umfangreiches Material sicher, das für den nicht genehmigten Straßenverkauf bestimmt war. Der zuständige Stadtrat für Polizeiangelegenheiten, Héctor Reyes, stellte dazu klar: „Der nicht genehmigte Straßenhandel bedeutet eine unlautere Konkurrenz für den rechtschaffenen Einzelhandel und schadet dem Image unserer touristischen Räume.“

Strategie setzt auf Vorbeugung

Reyes kündigte an, die Polizeipräsenz weiter zu verstärken und spezifische Großeinsätze in den am stärksten betroffenen Zonen zu entwickeln. „Das Ziel der Stadtverwaltung ist es nicht nur, zu handeln, wenn diese Praktiken entdeckt werden, sondern eine konstante Präventions- und Überwachungsarbeit zu leisten, die zur Sicherheit, zum friedlichen Zusammenleben und zum normalen Ablauf der Geschäftstätigkeit in der Gemeinde beiträgt“, erläuterte der Politiker. Er hob zudem die hervorragende Koordination zwischen den verschiedenen städtischen Dienststellen bei der Planung dieser Maßnahmen hervor und bekräftigte das Engagement der Gemeindevertretung von Arona für den Schutz der lokalen Wirtschaftsstruktur und die Qualität des touristischen Angebots.

Kein Ende der Kontrollen in Sicht

Die Stadt Arona kündigte an, die Planung spezifischer Einsätze an den Punkten mit der höchsten Touristenkonzentration aufrechtzuerhalten. Die präventiven und kontrollierenden Maßnahmen gegen den nicht genehmigten Straßenverkauf werden als Teil der Strategie weiter verstärkt, um die Qualität der öffentlichen Räume zu bewahren und den legal ansässigen Handel zu unterstützen.

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