immobilienpreise kanaren steigen februar 2026

Immobilienpreise auf den Kanaren steigen um 19,3%

Kanaren auf Platz vier der teuersten Regionen

Der Preis für gebrauchte Wohnimmobilien ist auf den Kanarischen Inseln im Februar um 19,3% im Vergleich zum Vorjahresmonat gestiegen. Damit erreichte der Quadratmeterpreis durchschnittlich 3.353 Euro. Diese Daten des Fotocasa Immobilienindex zeigen, dass der Archipel die viertteuerste autonome Gemeinschaft Spaniens ist. Zwar fiel der Anstieg geringer aus als der nationale Durchschnitt von 19,9%, dennoch zahlen Käufer auf den Inseln 400 Euro mehr pro Quadratmeter als im spanischen Landesdurchschnitt von 2.950 Euro.

Eine Standardwohnung kostet über 268.000 Euro

Hochgerechnet bedeutet das: Eine standardmäßige gebrauchte Wohnung mit 80 Quadratmetern hat auf den Kanaren derzeit einen durchschnittlichen Wert von 268.240 Euro. Teurer ist gebrauchter Wohnraum nur noch auf den Balearen (3.709 €/m²), in Madrid (5.217 €/m²) und im Baskenland (3.709 €/m²).

Santa Cruz de Tenerife unter den Top-5-Provinzen mit stärkstem Anstieg

Der Preisdruck ist ein landesweites Phänomen. In 49 der 50 analysierten Provinzen stiegen die Preise für gebrauchte Immobilien im Februar im Jahresvergleich. Fünf Provinzen verzeichneten sogar Steigerungen von über 20%: Valencia (26,6%), Murcia (24,9%), A Coruña (23,1%), Asturias (23,1%) und Santa Cruz de Tenerife (20,2%). Als einzige Provinz verzeichnete Teruel einen Preisrückgang von 10,9%.

Preise steigen in allen Regionen – zwölf mit zweistelligen Zuwächsen

Der landesweite Anstieg von 19,9% im Februar ist der dritthöchste in den letzten 13 Monaten. Alle autonomen Gemeinschaften verzeichneten höhere Preise als im Februar 2025. Neben den Kanaren übertrafen weitere elf Regionen die Marke von 10% Jahreswachstum: Murcia (24,9%), Asturias (23,1%), Valencia (20,5%), Andalusien (19,9%), Kantabrien (18,7%), Madrid (16,7%), Galicien (15,6%), Katalonien (15%), Navarra (12,8%), Kastilien-La Mancha (12,2%) und das Baskenland (10,2%). Einstellige Zuwächse gab es auf den Balearen (9,9%), in Kastilien und León (9,3%), La Rioja (9%), Aragonien (7,5%) und Extremadura (7,4%).

Expertin warnt vor landesweiter Preisspirale

María Matos, Studienleiterin von Fotocasa, kommentiert die Entwicklung mit Sorge: „Der Preisdruck ist kein Phänomen mehr, das nur auf große Ballungsräume beschränkt ist. Es handelt sich um einen Trend, der das gesamte Staatsgebiet erfasst hat, wie die Preissteigerungen in allen 17 autonomen Gemeinschaften im Februar zeigen. Besonders besorgniserregend ist, dass die Zuwächse in zwölf von ihnen zweistellig sind.“ Für Matos ist dieser flächendeckende Preisdruck die Folge einer Nachfrage, die ein nach wie vor „sehr knappes“ Angebot an gebrauchten Immobilien deutlich übersteigt.

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