Rettungsaktion vor El Hierro
Die spanische Gesellschaft für maritime Rettung (Salvamento Marítimo) hat am Montag vor der Küste El Hierros insgesamt 110 Menschen aus einem überfüllten Holzboot (Cayuco) gerettet. Wie die Behörde auf ihren sozialen Kanälen mitteilte, befinden sich unter den Geretteten auch 20 Säuglinge und Kleinkinder. Das Boot wurde etwa 34 Seemeilen südlich der kleinsten Kanareninsel geortet.
Notruf am Nachmittag
Nach Angaben von Salvamento Marítimo gegenüber der Nachrichtenagentur EFE ging der erste Hilferuf am Montag gegen 16.24 Uhr direkt von dem Boot aus. Die Antenne des herreñischen Dorfes San Andrés fing das Notsignal auf und leitete es an die zuständigen Stellen weiter.
Rettungsschiffe und Hubschrauber im Einsatz
Die Koordination des Rettungseinsatzes übernahm das Kontrollzentrum in Teneriffa (CCS Tenerife). Die Rettungsbarkasse Salvamar Diphda wurde umgehend zum Unglücksort entsandt. Darüber hinaus beteiligten sich der Rettungshubschrauber Helimer 205 und die Salvamar Menkalinan an der Operation. Die beiden Schiffe befinden sich derzeit auf dem Rückweg zum Hafen, um die Geretteten an Land zu bringen.

