virgen del carmen puerto de la cruz 2026

Virgen del Carmen: Das große Fest in Puerto de la Cruz

Die Vorfreude auf das Fest der Meerespatronin ist spürbar

In Puerto de la Cruz ist die Aufregung bereits greifbar: Die Vorbereitungen für eines der größten und beliebtesten Volksfeste des Archipels sind abgeschlossen. Die gesamte Uferpromenade und die angrenzenden Straßen sind festlich geschmückt, eine kleine Kapelle, in der die Jungfrau ruhen wird, ist aufgebaut und mit Grünzeug verziert. Auch der Bereich um den Hafen wurde gesichert und frisch hergerichtet. Seit dem frühen Dienstagmorgen liegt die Mischung aus Emotion und tiefer Hingabe an die Schutzpatronin der Fischer, die auch der heilige Telmo als ständiger Begleiter der „Herrin des Meeres“ teilt, buchstäblich in der Luft.

Der Ablauf des großen Tages

Punkt 7:00 Uhr morgens erweckt die traditionelle „Diana Floreada“ (ein musikalisches Wecksignal) die Stadt – es ist einer der bedeutendsten Tage des Jahres für den Küstenort. Bereits um 9:00 Uhr wird die erste Messe in der am Fischereihafen aufgestellten Kapelle zelebriert. Von da an fiebern Gläubige, Einheimische und tausende Besucher dem Höhepunkt des Tages entgegen: der Einschiffung der Virgen und ihrer anschließenden Rückkehr nach einer Prozession entlang der Uferpromenade in die Bucht von Puerto de la Cruz an Bord des Fischerbootes „Nuevo San Ramón“. Der Plan sieht vor, dass die Statue am späten Nachmittag an Bord geht – nach der Messe um 17:15 Uhr und der darauf folgenden Prozession. Kurz vor dem Einzug in die Kirche Nuestra Señora de la Peña de Francia stimmen die Träger der Virgen del Carmen den traditionellen „Salve Marinera“ an, ein marianisches Gebet der Seeleute.

Mehr als nur eine religiöse Zeremonie

Feierlichkeit und religiöser Ernst verbinden sich nahtlos mit einem ausgelassenen Volksfest für Jung und Alt. Ein buntes Rahmenprogramm begleitet die Wartezeit auf die Ankunft der Fischerpatronin: Angelwettbewerbe für alle Altersgruppen, eine Schokoladenausgabe, eine Tombola, der traditionelle „Cucaña“ (Mastklettern) und ein folkloristisches Festival. Die „Cucaña“ ist dabei einer der Höhepunkte: Die wagemutigsten Teilnehmer versuchen, einen geölten Mast blitzschnell zu erklimmen, um ein am Ende befestigtes Taschentuch zu ergattern. Das Publikum verfolgt dieses Geschicklichkeits- und Mutspiel mit Spannung, kurz bevor die Virgen eintrifft.

Stimmen aus der Stadt und Einladung an alle

Luis Javier González, der Festbeauftragte der Stadtverwaltung von Puerto de la Cruz, betont: „Wir stecken eine enorme Hingabe und Arbeit in diese Feste, damit Puerto de la Cruz wieder ein gemeinschaftliches, sicheres Fest erleben kann, das seiner Bedeutung für unsere Bevölkerung gerecht wird.“ Er unterstreicht: „Jede Feier bewahrt einen wesentlichen Teil unseres kollektiven Gedächtnisses. Wir danken allen, die monatelang gearbeitet haben, damit die Veranstaltungen mit der Feierlichkeit, der Emotion und der Qualität stattfinden können, die sie verdienen.“ Die Stadtverwaltung von Puerto de la Cruz lädt alle Bürger und Besucher ein, an den geplanten Veranstaltungen teilzunehmen und „verantwortungsvoll ein Fest zu genießen, das einen der wichtigsten religiösen, kulturellen und volkstümlichen Ausdrücke der Kanarischen Inseln darstellt“, heißt es in einer Mitteilung.

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