Aufbereitet mit Hilfe künstlicher Intelligenz auf Grundlage spanischsprachiger Informationen. Quelle unter dem Artikel.
Fast 2.000 Liter Benzin in einem Transporter entdeckt
Die Guardia Civil hat auf Fuerteventura drei Männer festgenommen, nachdem sie einen Transporter abgefangen hatte, in dem 1.975 Liter Benzin in 79 Kanistern transportiert wurden. Der Treibstoff war mutmaßlich dafür bestimmt, Boote zu versorgen, die mit dem Drogenschmuggel in Verbindung stehen – eine Praxis, die unter dem Namen „Petaqueo“ bekannt ist. Der Einsatz fand in der Nacht des 29. August statt, doch erst an diesem Dienstag informierte das Kommando von Las Palmas über die Operation.
Vorwurf: Transport brennbarer Stoffe
Die drei Festgenommenen werden wegen des Verdachts auf Handel und Transport brennbarer Stoffe ermittelt. Nach ihrer Vorführung vor Gericht wurden sie in Untersuchungshaft genommen – ohne Kaution und mit Mitteilungspflicht. Die Operation nahm ihren Anfang, als Beamte der Dienststelle Puerto del Rosario mehrere Personen an einer Tankstelle in einem Industriegebiet der Gemeinde Antigua beobachteten. Nach Angaben der Guardia Civil tankten sie eine erhebliche Menge Kraftstoff in Behälter, die nicht den geltenden Sicherheitsvorschriften für den Transport gefährlicher Güter entsprachen.
Zwei Personen versteckt im Laderaum
Die Beamten stoppten anschließend den Transporter und nahmen beim Näherkommen einen intensiven Kraftstoffgeruch aus dem Inneren wahr. Bei der Überprüfung des Laderaums entdeckten sie Dutzende mit Benzin gefüllte Kanister. Doch das war nicht alles: Zwei Personen reisten versteckt im hinteren Teil des Fahrzeugs. Die abschließende Zählung ergab 79 Behälter mit je 25 Litern, insgesamt 1.975 Liter Benzin.
Verbindung zum Drogenschmuggel
Aufgrund der gesammelten Hinweise gehen die Ermittler davon aus, dass die Ladung für die illegale Treibstoffversorgung von Booten bestimmt war, die mit dem Drogenschmuggel in Verbindung stehen. Die Guardia Civil nahm daraufhin sowohl den Fahrer des Transporters als auch die beiden im hinteren Laderaum aufgefundenen Männer fest. Allen drei wird ein mutmaßliches Delikt des Handels und Transports brennbarer Stoffe zur Last gelegt. Nach Abschluss der Ermittlungen wurden die Festgenommenen der Justizbehörde überstellt, die für alle drei Untersuchungshaft ohne Kaution bei gleichzeitiger Pflicht zur Angabe eines festen Wohnsitzes anordnete.
Das Phänomen „Petaqueo“
Der Einsatz rückt erneut das sogenannte „Petaqueo“ in den Fokus – der Begriff bezeichnet die Versorgung von Booten mit großen Mengen Treibstoff, um sie für Aktivitäten des Drogenschmuggels einsatzfähig zu halten. In diesem Fall gelang es den Einsatzkräften, knapp 2.000 Liter Benzin sicherzustellen, bevor diese nach den der Guardia Civil vorliegenden Hinweisen ihren mutmaßlichen Bestimmungsort erreichen konnten.
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