Aufbereitet mit Hilfe künstlicher Intelligenz auf Grundlage spanischsprachiger Informationen. Quelle unter dem Artikel.
Ein verlorener Wanderer in den Bergen von Valsequillo
Die Ortspolizei von Telde und die Feuerwehr des Notfallkonsortiums von Gran Canaria haben an diesem Dienstag an einem Einsatz mitgewirkt, durch den ein 63-jähriger deutscher Wanderer aufgespürt und in Sicherheit gebracht werden konnte. Der Mann hatte sich in einer schwer zugänglichen Gegend von Valsequillo verirrt. Nach mehrstündiger Suche wurde er schließlich mit Anzeichen von Dehydrierung und erheblicher körperlicher Erschöpfung gefunden, nachdem ihm das Wasser ausgegangen war und er nicht mehr aus eigener Kraft zurückfinden konnte.
Drohneneinheit und ein deutschsprachiger Beamter als Schlüsselfaktoren
Zwei Elemente erwiesen sich während des Einsatzes als entscheidend: der Einsatz der Drohneneinheit der Ortspolizei von Telde und die Mitwirkung eines Beamten, der sich außer Dienst befand und Deutsch sprach. Die Kommunikation mit dem Betroffenen ermöglichte es, neue Hinweise auf seinen Aufenthaltsort zu erhalten, während die Luftaufklärung anschließend die Lokalisierung und Begleitung der Rettungskräfte durch besonders schwieriges Gelände erleichterte.
Der Alarm ging um 16:32 Uhr ein
Der Alarm wurde um 16:32 Uhr ausgelöst, als die Notrufzentrale 1-1-2 die Meldung über das Verschwinden eines 63-jährigen Mannes deutscher Staatsangehörigkeit erhielt, der in der Gegend zu einer Wanderung aufgebrochen war und anschließend die Orientierung verloren hatte. Zunächst deuteten die verfügbaren Angaben darauf hin, dass sich der Wanderer in der Nähe der GC-130 befand, etwa 500 Meter von dem Fahrzeug entfernt, mit dem er angereist war. Es handelte sich um einen grauen Volkswagen Polo, den er vor Beginn der Route abgestellt hatte.
Vom Weg abgekommen und ohne klare Orientierung
Während der Wanderung war der Mann vom Weg abgekommen und hatte schließlich die Orientierung verloren. Das Problem verschärfte sich, weil er weder genau bestimmen konnte, wo er sich befand, noch eine klare Referenz liefern konnte, die es den Rettungskräften ermöglicht hätte, direkt zu seiner Position zu gelangen. Die Beamten der Ortspolizei begannen daraufhin mit den Sucharbeiten und konnten telefonischen Kontakt zu ihm herstellen.
Die Sprachbarriere und der entscheidende Übersetzer
Doch es trat eine zusätzliche Schwierigkeit auf: Der Wanderer sprach kein Spanisch und konnte sich ausschließlich auf Deutsch verständigen. Angesichts dieser Sprachbarriere fanden die Verantwortlichen des Einsatzes einen Beamten im Dienstplan, der sich außer Dienst befand und die deutsche Sprache beherrschte. Der Polizist nahm telefonischen Kontakt mit dem Mann auf, um dessen Situation genauer zu erfassen. Der Wanderer war verängstigt und besorgt, weil er nicht wusste, wie er die Gegend verlassen sollte. Der Beamte beruhigte ihn und erklärte ihm in seiner Sprache, dass die Rettungskräfte bereits mobilisiert worden seien und an seiner Auffindung gearbeitet werde.
Mehr als nur ein Übersetzer
Seine Rolle ging über die reine Übersetzung hinaus. Der Beamte fungierte als Vermittler zwischen dem Vermissten und den Einsatzkräften vor Ort. So konnte er ihm die Fragen und Anweisungen der Polizisten auf Deutsch übermitteln und gleichzeitig den Suchteams die Informationen weitergeben, die der Mann über seine Umgebung lieferte. Zu den Anweisungen, die er erhielt, gehörte auch, ein Video des Ortes aufzunehmen, an dem er sich befand, und nach Möglichkeit die über sein Mobiltelefon ermittelten Koordinaten zu senden. Diese Daten trugen dazu bei, das Gebiet, in dem er sich aufhalten konnte, schrittweise einzugrenzen.
Ständiger telefonischer Kontakt während des Einsatzes
Der telefonische Kontakt blieb während des gesamten Einsatzes bestehen. Neben der Beschaffung nützlicher Informationen für die Suche ermöglichte er es, den Wanderer auf dem Laufenden zu halten und seine Unsicherheit zu verringern, während die Teams versuchten, sich seiner Position zu nähern. Die während der Gespräche gewonnenen Hinweise führten eine Streife der Ortspolizei zu dem Fahrzeug des Mannes.
Das Auto stand nicht am ursprünglich gemeldeten Ort
Der Wagen wurde auf der GC-132 in der Nähe des Anstiegs nach Las Haciendas im Gemeindegebiet von Valsequillo gefunden. Die Lokalisierung des Autos lieferte eine wichtige Referenz für die Fortsetzung der Suche, machte jedoch auch eine Abweichung gegenüber den ursprünglich bei den Rettungskräften eingegangenen Angaben deutlich. Das Fahrzeug befand sich nicht an dem zunächst angegebenen Punkt, was die ersten Sucharbeiten beeinträchtigt hatte.
Fußstreife in schwierigem Gelände
Ausgehend von der neuen Position begannen Beamte der Ortspolizei und Einsatzkräfte der Feuerwehr des Notfallkonsortiums von Gran Canaria eine Fußstreife in der Umgebung. Das Gelände erschwerte die Arbeit erheblich. Die Zone wies eine abrupte Topografie und dichte Vegetation auf, was das Vorankommen der Retter behinderte und die Sicht einschränkte. Unter diesen Bedingungen gestaltete sich eine ausschließlich zu Fuß durchgeführte Suche als besonders komplex.
Drohneneinheit verstärkt den Einsatz
Angesichts der aufgetretenen Schwierigkeiten wurde die Drohneneinheit der Ortspolizei von Telde in den Einsatz integriert. Die Teams begannen, koordiniert von Land und aus der Luft zu arbeiten, wodurch das zu durchsuchende Gebiet vergrößert und die zu Fuß unterwegs befindlichen Einsatzkräfte unterstützt werden konnten.
Gefunden vier Kilometer vom Fahrzeug entfernt
Schließlich wurde der Wanderer etwa vier Kilometer von seinem Fahrzeug entfernt lokalisiert, an einem sehr schwer zugänglichen Punkt, umgeben von dichter Vegetation. Als die Teams ihn erreichten, zeigte der Mann eine erhebliche körperliche Erschöpfung. Neben dem fehlenden Wasser und den Dehydrierungssymptomen fehlten ihm die Kräfte, um aus eigener Kraft zurückzukehren. Die Einsatzkräfte mussten ihm Hilfe leisten und ihn aus der Zone hinausbegleiten, bis ein sicherer Ort erreicht war.
Wärmebildkamera und Beleuchtungssystem aus der Luft
Das Fluggerät war mit einer Wärmebildkamera und einem Beleuchtungssystem ausgestattet – Ressourcen, die es ermöglichten, Unterstützung aus der Luft zu leisten und die Einsatzkräfte, die den Wanderer auf dem Rückweg begleiteten, zu orientieren. Nachdem er das schwierige Gebiet verlassen hatte, wurde der Wanderer zu einem Polizeifahrzeug begleitet. Von dort brachten ihn die Einsatzkräfte zu dem Ort, an dem ein Krankenwagen des Kanarischen Notdienstes (SUC) wartete.
Medizinische Versorgung vor Ort – kein Krankenhausaufenthalt nötig
Die Sanitäter führten eine erste Bewertung durch, um seinen Zustand zu überprüfen, nachdem er während der Dauer des Einsatzes verloren und ohne Wasser gewesen war. Nach der Versorgung stellten die Sanitäter fest, dass sein Zustand günstig war und kein Transport in ein Krankenhaus erforderlich wurde. Der Einsatz wurde anschließend mit weiteren Maßnahmen fortgesetzt, um die Rückkehr des Betroffenen zu erleichtern.
Rückkehr zum Hotel im Süden der Insel
Die Beamten brachten auch sein Fahrzeug in die Zone und begleiteten den Mann nach Abschluss der medizinischen Versorgung von dem Ort bis zur GC-1, damit er seine Fahrt zu dem Hotel im Süden von Gran Canaria fortsetzen konnte, in dem er untergebracht war. Während des gesamten Einsatzes hielt die Ortspolizei zudem Kontakt zu dem Hotelbetrieb, in dem der Wanderer logierte. Die Verantwortlichen der Unterkunft waren über das Verschwinden ihres Gastes informiert und verfolgten den Verlauf der Sucharbeiten.
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