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Mietpreise auf den Kanaren: Mai 2026 mit 8% Anstieg

Mietpreise auf den Kanaren steigen weiter – 55. Monat in Folge mit Zuwachs

Die Mietpreise auf den Kanarischen Inseln sind auch im Mai 2026 erneut gestiegen. Laut dem Immobilienindex Fotocasa verzeichneten die Mieten einen Anstieg von 8 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Der durchschnittliche Quadratmeterpreis liegt nun bei 16,28 Euro pro Monat. Damit setzt der Archipel seinen ungebrochenen Aufwärtstrend fort: Bereits seit 55 Monaten in Folge – das entspricht mehr als viereinhalb Jahren – steigen die Mietpreise ununterbrochen an.

Kanarische Inseln im Vergleich der teuersten Regionen Spaniens

Im gesamtenspanischen Vergleich belegen die Kanarischen Inseln den fünften Platz der teuersten Mietregionen. Spitzenreiter bleibt Madrid mit 21,96 Euro pro Quadratmeter im Monat, gefolgt von Katalonien (19,30 Euro), den Balearen (19,10 Euro) und dem Baskenland (17,55 Euro). Die Kanaren liegen mit ihrem Durchschnittspreis knapp unter dem Baskenland, aber deutlich über dem nationalen Mittelwert.

Provinzen und Gemeinden: Wo die Mieten am stärksten steigen

Betrachtet man die beiden Provinzen getrennt, zeigt sich ein differenziertes Bild. In Santa Cruz de Tenerife stiegen die Mieten im Mai um 9 Prozent auf durchschnittlich 16,17 Euro pro Quadratmeter. In Las Palmas fiel der Anstieg mit 7,3 Prozent etwas geringer aus, der Preis liegt hier bei 16,42 Euro pro Quadratmeter.

Sämtliche von Fotocasa untersuchten Gemeinden der Kanaren verzeichneten einen Anstieg im Vergleich zum Vorjahr. Die höchste prozentuale Steigerung gab es in Telde (Gran Canaria) mit einem Plus von 21,8 Prozent. Dahinter folgen Candelaria (Teneriffa) mit 14,9 Prozent und Puerto de la Cruz (Teneriffa) mit 14,5 Prozent.

Spitzenreiter und Schlusslicht: Teuerste und günstigste Gemeinde

In absoluten Zahlen ist San Bartolomé de Tirajana im Süden Gran Canarias der teuerste Ort der Inseln. Hier müssen Mieter durchschnittlich 21,69 Euro pro Quadratmeter zahlen – ein Preis, der fast an das Niveau der teuersten spanischen Regionen heranreicht. Am anderen Ende der Skala liegt La Orotava im Norden Teneriffas. Mit 6,71 Euro pro Quadratmeter ist dies die günstigste Gemeinde im gesamten Archipel.

Expertenstimme: Entspannung ist nicht in Sicht

María Matos, Direktorin für Studien und Sprecherin von Fotocasa, kommentiert die Entwicklung: „Die Mietpreise auf den Kanaren zeigen weiterhin eine stetige Wachstumstendenz. Allerdings sind die Zeiten der zweistelligen Zuwächse aus früheren Jahren vorerst vorbei.“ Dennoch warnt sie: „Der Druck der Nachfrage bleibt hoch, und die finanzielle Belastbarkeit der Mieter ist am Limit.“ Matos betont, dass die Verlangsamung des Anstiegs nicht bedeute, dass die Preise sinken. Im Gegenteil: Allein im Mai stiegen die Mieten auf den Inseln um 2,3 Prozent im Vergleich zum Vormonat.

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