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13 Tonnen Lachgas auf Teneriffa beschlagnahmt

Aufbereitet mit Hilfe künstlicher Intelligenz auf Grundlage spanischsprachiger Informationen. Quelle unter dem Artikel.

Rekordfund auf den Kanaren

Die Guardia Civil hat bei einem Großeinsatz auf Teneriffa dreizehn Tonnen Lachgas (Distickstoffmonoxid), auch bekannt als „Lachgas“, sichergestellt. Bei der Operation wurde eine kriminelle Organisation zerschlagen, die diese als Partydroge verwendete Substanz importierte, lagerte und vertrieb. Es handelt sich um den zweitgrößten Fund dieser Art in Europa.

Sechs Festnahmen und hierarchische Struktur

Wie die Guardia Civil in einer Mitteilung erklärt, wurden im Rahmen der Operation sechs Personen festgenommen und sechs weitere werden als Beschuldigte geführt. Die als „Centro“ bezeichnete Operation wurde eingeleitet, nachdem die Behörden Kenntnis vom Konsum von Lachgas in verschiedenen Vergnügungsvierteln im Süden der Insel erlangten. Die daraufhin gestarteten Ermittlungen förderten eine hierarchisch aufgebaute kriminelle Struktur zutage.

Diese Organisation bestand aus einem familiengeführten Führungskern, einem Zweig für Logistik und Warenannahme aus dem Ausland sowie einer Abteilung für den Endvertrieb auf der Insel. Im Zuge der Maßnahmen wurden vier zeitgleiche und aufeinanderfolgende Durchsuchungen in den Gemeinden Arona, Adeje und Granadilla de Abona durchgeführt.

Umfangreiches Beweismaterial sichergestellt

Bei den Razzien beschlagnahmten die Beamten 10.394 Behälter mit Lachgas, die ein Gewicht von fast 13.000 Kilogramm erreichten. Zudem wurden 63.500 Euro und 1.000 britische Pfund in bar sichergestellt. Darüber hinaus fanden die Ermittler etwa 213 Gramm Kokain, 599 Gramm Haschisch, 1,4 Kilogramm Marihuana und 46 Gramm der als „Tusi“ bekannten Substanz – einer Mischung verschiedener psychoaktiver Stoffe. Weitere betäubungsmittelähnliche Substanzen wie Pillen, Pilze, Kapseln und cannabinoide Lebensmittelzubereitungen wurden ebenfalls beschlagnahmt.

Die Sicherstellungen umfassen außerdem fünf simulierte Schusswaffen und acht Messer und andere Klingenwaffen, darunter mehrere Äxte. Hinzu kommen elektronische Geräte und umfangreiche Dokumente, die im Zusammenhang mit den untersuchten Vorgängen stehen.

Ermittlungen laufen weiter

Die bisherigen Ermittlungen deuten laut Guardia Civil auf eine kriminelle Organisation mit klar definierten Aufgaben hin, die auf den Import des Gases nach Teneriffa, dessen Annahme und Lagerung in verschiedenen Gebäuden sowie den anschließenden Vertrieb über ein Liefernetzwerk auf der Insel spezialisiert war. Die Operation wurde vom Ermittlungsbereich der Hauptstation Playa de las Américas unter der Leitung des Instanzgerichts von Arona und auf Anweisung der Staatsanwaltschaft für Drogenbekämpfung von Arona durchgeführt. Die Ermittlungen sind noch nicht abgeschlossen, weitere Festnahmen werden nicht ausgeschlossen.

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