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Tourismus-Boom auf den Kanaren: Jeder fünfte Hotelmitarbeiter Spaniens arbeitet hier

Die Studie geht noch weiter und analysiert auch die Merkmale dieser Arbeitsplätze. Eines der auffälligsten Merkmale ist der hohe Anteil weiblicher Beschäftigter. Frauen stellen 55,1 % der im Gastgewerbe Tätigen, mit einer besonders starken Präsenz in den Beherbergungsbetrieben. Im vergangenen Jahr ist die Frauenbeschäftigung in Hotels und anderen touristischen Unterkünften um 13,1 % gestiegen – weit mehr als der Zuwachs bei den Männern. Die Branche zeigt auch deutliche Anzeichen eines Generationswechsels. Die Zahl der Beschäftigten zwischen 25 und 34 Jahren hat zugenommen, wodurch sich der Abstand zur größten Altersgruppe (45 bis 54 Jahre) verringert. In der Gastronomie sind die unter 35-Jährigen bereits für fast 41 % der Arbeitsplätze verantwortlich.

Ein weiteres wachsendes Phänomen ist die zunehmende Vielfalt der Belegschaft. Ausländische Arbeitnehmer und Personen mit doppelter Staatsangehörigkeit machen bereits 40,8 % der Beschäftigten im spanischen Gastgewerbe aus. Die Lage auf den Kanaren ist ähnlich: Die Inseln empfangen jedes Jahr Tausende von Menschen aus aller Welt, die schließlich eine Anstellung in der Tourismusbranche finden – einer Branche, die traditionell viele Arbeitskräfte benötigt, für deren Tätigkeiten meist keine hohe formale Qualifikation erforderlich ist.

Auch die Arbeitsmarktreform hat ihre Spuren hinterlassen. Laut dem Bericht von Randstad hat die unbefristete Beschäftigung landesweit deutlich an Bedeutung gewonnen. Im Segment der Gastronomie (Speisen und Getränke) liegt ihr Anteil inzwischen im Durchschnitt bei 54,9 % aller in den letzten Quartalen abgeschlossenen Verträge.

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Die Zahl der Sozialversicherungspflichtigen im Gastgewerbe ist von 156.034 Personen im März 2023 auf über 175.000 im gleichen Monat dieses Jahres gestiegen – ein Zuwachs von fast 20.000 Beschäftigten. Das Gastgewerbe hat damit die Rekordbeschäftigungszahlen, die der Archipel in den letzten Jahren verzeichnete, maßgeblich gestützt. Die Daten zeigen eine besonders positive Entwicklung im Beherbergungsgewerbe, wo die Beschäftigung im Jahresvergleich um 7,6 % zulegte, so der Randstad-Bericht. Landesweit arbeiten, zusammengerechnet aus den Angestellten der rund 189.381 Unternehmen des Sektors und den Selbstständigen, insgesamt 1,77 Millionen Menschen im Gastgewerbe – das entspricht fast 8 % aller Erwerbstätigen in Spanien.

Die Studie geht noch weiter und analysiert auch die Merkmale dieser Arbeitsplätze. Eines der auffälligsten Merkmale ist der hohe Anteil weiblicher Beschäftigter. Frauen stellen 55,1 % der im Gastgewerbe Tätigen, mit einer besonders starken Präsenz in den Beherbergungsbetrieben. Im vergangenen Jahr ist die Frauenbeschäftigung in Hotels und anderen touristischen Unterkünften um 13,1 % gestiegen – weit mehr als der Zuwachs bei den Männern. Die Branche zeigt auch deutliche Anzeichen eines Generationswechsels. Die Zahl der Beschäftigten zwischen 25 und 34 Jahren hat zugenommen, wodurch sich der Abstand zur größten Altersgruppe (45 bis 54 Jahre) verringert. In der Gastronomie sind die unter 35-Jährigen bereits für fast 41 % der Arbeitsplätze verantwortlich.

Ein weiteres wachsendes Phänomen ist die zunehmende Vielfalt der Belegschaft. Ausländische Arbeitnehmer und Personen mit doppelter Staatsangehörigkeit machen bereits 40,8 % der Beschäftigten im spanischen Gastgewerbe aus. Die Lage auf den Kanaren ist ähnlich: Die Inseln empfangen jedes Jahr Tausende von Menschen aus aller Welt, die schließlich eine Anstellung in der Tourismusbranche finden – einer Branche, die traditionell viele Arbeitskräfte benötigt, für deren Tätigkeiten meist keine hohe formale Qualifikation erforderlich ist.

Auch die Arbeitsmarktreform hat ihre Spuren hinterlassen. Laut dem Bericht von Randstad hat die unbefristete Beschäftigung landesweit deutlich an Bedeutung gewonnen. Im Segment der Gastronomie (Speisen und Getränke) liegt ihr Anteil inzwischen im Durchschnitt bei 54,9 % aller in den letzten Quartalen abgeschlossenen Verträge.

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Die Kanaren als touristische Hochburg Spaniens

Dass die Kanarischen Inseln eine der bedeutendsten Tourismusregionen Spaniens sind, überrascht niemanden. Dass der wirtschaftliche Motor des Archipels den Großteil der Erwerbstätigen beschäftigt – mit all den positiven, aber auch negativen Folgen – ist ebenfalls bekannt. Doch was wirklich verblüfft, ist das enorme Gewicht, das diese Beschäftigten im gastgewerblichen Sektor des gesamten Landes haben. Besonders beeindruckend ist dies, wenn man bedenkt, dass die Autonome Gemeinschaft der Kanaren gerade einmal 4,7 % aller Erwerbstätigen Spaniens stellt. Trotzdem ist der Archipel im Gastgewerbe ein absolutes Schwergewicht. Zu Beginn dieses Jahres arbeitete jeder fünfte Beschäftigte im gesamten Beherbergungsgewerbe Spaniens auf den Inseln.

Spitzenwert von 21,5 % im ersten Quartal

Dies geht aus einer kürzlich von Randstad, einem der weltweit führenden Personaldienstleister, veröffentlichten Studie hervor, die die Beschäftigungsstruktur im gesamten spanischen Gastgewerbe untersucht hat. Die Daten beziehen sich auf das erste Quartal des Jahres – ein entscheidender Aspekt, da die Inseln sich zu dieser Zeit mitten in der Wintersaison befanden, der Hochsaison für den Tourismus. Im Gegensatz dazu beleben sich die meisten anderen Urlaubsziele Spaniens erst im Sommer wieder. Diese temporäre Verschiebung ist einer der Hauptgründe, warum der Anteil der auf den Kanaren Beschäftigten an der nationalen Gesamtzahl so hoch ausfällt: In den ersten drei Monaten des Jahres arbeiteten 21,5 % aller Personen, die in Spanien im Beherbergungsgewerbe tätig waren, auf dem Archipel. Dies ist der höchste Wert im gesamten Land.

Vierter Platz im gesamten Gastgewerbe

Weitet man den Blick auf das gesamte Gastgewerbe – der Bericht umfasst hier auch die Gastronomie mit Speisen und Getränken –, so liegt der Archipel immer noch unter den vier Spitzenreitern. Mit einem Anteil von 10,5 % aller Beschäftigten im spanischen Gastgewerbe rangieren die Kanaren hinter Katalonien, Madrid und der Valencianischen Gemeinschaft auf dem vierten Platz. In den letzten Jahren hat das Gastgewerbe auf den Inseln – angetrieben durch den Boom des Tourismus nach dem Ende der Pandemie – kontinuierlich zugelegt. Die Branche erzielte Rekordzahlen, sowohl bei den Ankünften von Reisenden, den Tourismuseinnahmen als auch bei der Hotellerie-Rentabilität. Dies hat sich zweifellos, zumindest in quantitativer Hinsicht, auf dem Arbeitsmarkt niedergeschlagen.

Fast 20.000 neue Arbeitsplätze in nur zwei Jahren

Die Zahl der Sozialversicherungspflichtigen im Gastgewerbe ist von 156.034 Personen im März 2023 auf über 175.000 im gleichen Monat dieses Jahres gestiegen – ein Zuwachs von fast 20.000 Beschäftigten. Das Gastgewerbe hat damit die Rekordbeschäftigungszahlen, die der Archipel in den letzten Jahren verzeichnete, maßgeblich gestützt. Die Daten zeigen eine besonders positive Entwicklung im Beherbergungsgewerbe, wo die Beschäftigung im Jahresvergleich um 7,6 % zulegte, so der Randstad-Bericht. Landesweit arbeiten, zusammengerechnet aus den Angestellten der rund 189.381 Unternehmen des Sektors und den Selbstständigen, insgesamt 1,77 Millionen Menschen im Gastgewerbe – das entspricht fast 8 % aller Erwerbstätigen in Spanien.

Die Studie geht noch weiter und analysiert auch die Merkmale dieser Arbeitsplätze. Eines der auffälligsten Merkmale ist der hohe Anteil weiblicher Beschäftigter. Frauen stellen 55,1 % der im Gastgewerbe Tätigen, mit einer besonders starken Präsenz in den Beherbergungsbetrieben. Im vergangenen Jahr ist die Frauenbeschäftigung in Hotels und anderen touristischen Unterkünften um 13,1 % gestiegen – weit mehr als der Zuwachs bei den Männern. Die Branche zeigt auch deutliche Anzeichen eines Generationswechsels. Die Zahl der Beschäftigten zwischen 25 und 34 Jahren hat zugenommen, wodurch sich der Abstand zur größten Altersgruppe (45 bis 54 Jahre) verringert. In der Gastronomie sind die unter 35-Jährigen bereits für fast 41 % der Arbeitsplätze verantwortlich.

Ein weiteres wachsendes Phänomen ist die zunehmende Vielfalt der Belegschaft. Ausländische Arbeitnehmer und Personen mit doppelter Staatsangehörigkeit machen bereits 40,8 % der Beschäftigten im spanischen Gastgewerbe aus. Die Lage auf den Kanaren ist ähnlich: Die Inseln empfangen jedes Jahr Tausende von Menschen aus aller Welt, die schließlich eine Anstellung in der Tourismusbranche finden – einer Branche, die traditionell viele Arbeitskräfte benötigt, für deren Tätigkeiten meist keine hohe formale Qualifikation erforderlich ist.

Auch die Arbeitsmarktreform hat ihre Spuren hinterlassen. Laut dem Bericht von Randstad hat die unbefristete Beschäftigung landesweit deutlich an Bedeutung gewonnen. Im Segment der Gastronomie (Speisen und Getränke) liegt ihr Anteil inzwischen im Durchschnitt bei 54,9 % aller in den letzten Quartalen abgeschlossenen Verträge.

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