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Kanaren: Wartelisten in Krankenhäusern wachsen trotz Fortschritten

Aufbereitet mit Hilfe künstlicher Intelligenz auf Grundlage spanischsprachiger Informationen. Quelle unter dem Artikel.

Ärztestreik hinterlässt Spuren in den Operationssälen

Die Auswirkungen des Ärztestreiks auf die kanarischen Krankenhäuser sind deutlich spürbar: Die Gesundheitsbehörde (Consejería de Sanidad) hat am Dienstag ihre Halbjahresbilanz für den Zeitraum bis zum 30. Juni vorgelegt. Besonders betroffen sind die Operationssäle – die Zahl der Patienten, die auf einen Eingriff warten, ist im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 7,8 Prozent gestiegen. Die Wartezeit für die Hälfte aller Patienten liegt nun bei 70 Tagen.

34.383 Menschen warten auf eine Operation

Die Gesundheitsministerin der Kanarischen Inseln, Esther Monzón, und der Direktor des Kanarischen Gesundheitsdienstes (Servicio Canario de Salud), Adasat Goya, präsentierten die aktuellen Zahlen. Demnach warten insgesamt 34.383 Patienten auf einen operativen Eingriff – das sind 2.252 mehr als in der letzten Bilanz. Zusätzlich warten 160.000 Menschen auf einen Termin bei einem Facharzt.

Obwohl die durchschnittliche Wartezeit für eine Operation im Vergleich zum Vorjahr um zwei Tage gesunken ist, zeigen die 34 Streiktage der Ärzte deutliche Auswirkungen: Die Zahl der durchgeführten Operationen mit eigenem Personal ging um drei Prozent zurück. Dies führte zu dem spürbaren Anstieg der Warteliste.

Facharzttermine: Verbesserungen bei Oftalmologie und HNO

Trotz der hohen Gesamtzahl von 160.000 wartenden Patienten hat sich die durchschnittliche Wartezeit für einen Facharzttermin um 18 Tage verbessert. Die größte Nachfrage konzentriert sich weiterhin auf die typischen Fachbereiche: Orthopädie, Rehabilitation, Augenheilkunde (Oftalmologie) und Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde (Otorrinolaringologie). Gerade in den letzten beiden Bereichen konnten Fortschritte bei den Wartezeiten erzielt werden.

Weniger Rückstau bei diagnostischen Untersuchungen

Eine positive Entwicklung zeigt sich bei den diagnostischen Untersuchungen: In den ersten sechs Monaten des Jahres 2026 konnte die Zahl der ausstehenden Diagnosetests um 14 Prozent reduziert werden. Das bedeutet einen Rückgang von mehr als 22.000 Patienten auf der Warteliste im Vergleich zum Monat Januar.

(Der Artikel wird fortgesetzt.)

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