Schlangen-Alarm auf Gran Canaria: Natter im Kühler entdeckt
Die Präsenz der Kalifornischen Kettennatter auf Gran Canaria sorgt erneut für Unruhe – diesmal nach einem Vorfall in der Gemeinde Agaete. Ein Autofahrer alarmierte am Samstag die Rettungskräfte, nachdem er den Kopf einer Schlange aus dem Bereich des Kühlers seines Fahrzeugs hervorschauen sah. Das berichtete CN8 Noticias Canarias.
Der Fund hat die Besorgnis in der Bevölkerung und unter Umweltschützern neu entfacht. Die Ausbreitung dieser invasiven Art bleibt eine enorme Herausforderung für die Kontrollprogramme auf der Insel.
Autos als unfreiwillige Taxis für die invasiven Reptilien
Nach bisherigen Erkenntnissen nutzen die Schlangen Fahrzeuge nicht nur als vorübergehendes Versteck, sondern auch als unbeabsichtigtes Transportmittel zwischen verschiedenen Gemeinden. Dieses Verhalten macht Autos zu einem besonders schwer kontrollierbaren Verbreitungsweg: Die Tiere verstecken sich wie blinde Passagiere und können so auf kurzen oder langen Strecken unbemerkt mitreisen.
Dass die Reptilien in Motoren, unter dem Wagenboden oder anderen warmen Stellen des Autos auftauchen, ist keine Seltenheit. Sie suchen dort Schutz, Wärme oder einfach enge Verstecke – und werden so zur unliebsamen Überraschung für die Fahrer.

