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Haftstrafen für Einbrecherbande auf Teneriffa

Haftstrafen für Einbrecherbande auf Teneriffa

Das Provinzgericht von Santa Cruz de Tenerife hat vier von fünf Angeklagten wegen fortgesetzten Einbruchsdiebstahls in bewohnte Häuser zu Freiheitsstrafen zwischen dreieinhalb und sechseinhalb Jahren verurteilt. Den fünften Angeklagten sprach es frei. Zwei der Verurteilten müssen für sechs Jahre und drei Monate ins Gefängnis, ein weiterer erhielt fünf Jahre und ein vierter drei Jahre und sechs Monate Haft. Im letzteren Fall berücksichtigte das Gericht den strafmildernden Umstand der Drogenabhängigkeit.

Entschädigung für die Opfer

Das Urteil legt zudem fest, dass die Verurteilten gemeinsam und als Gesamtschuldner fünfzehn Opfer für die gestohlenen Wertgegenstände und die verursachten Sachschäden entschädigen müssen. Die genaue Höhe der Entschädigung wird in einem späteren Vollstreckungsverfahren festgelegt. Die Einbrüche ereigneten sich zwischen Ende 2022 und April 2024. Das Gericht ordnete außerdem die Rückgabe persönlicher Gegenstände an eines der Opfer und seine Tochter an. Diese waren bei einer Hausdurchsuchung in der Wohnung des freigesprochenen Angeklagten sichergestellt worden. Weitere beschlagnahmte Wertgegenstände bei der Mutter eines Verurteilten müssen ebenfalls zurückgegeben werden.

Einzeltaten und aktuelle Haftsituation

Dem Hauptangeklagten, der zu sechseinhalb Jahren Haft verurteilt wurde, werden zwölf Straftaten zur Last gelegt. Der zweite Angeklagte mit derselben Strafe ist für acht Delikte verantwortlich. Der zu dreieinhalb Jahren Verurteilte beging einen Einbruch, wobei hier die Strafmilderung wegen Drogenabhängigkeit galt. Der vierte Angeklagte erhielt fünf Jahre Haft für weitere fünf Delikte. Aktuell befinden sich zwei der Verurteilten in Untersuchungshaft, die bis April 2028 verlängert wurde. Die beiden anderen waren zum Zeitpunkt der Prozesseröffnung auf freiem Fuß. Die Festnahmen und Hausdurchsuchungen bei den Beschuldigten hatten im April 2024 stattgefunden.

Serie von Einbrüchen in mehreren Gemeinden

Die Kammer des Gerichts sah etwa ein Dutzend Einbrüche als erwiesen an, die gemeinsam oder einzeln in Wohnhäusern in Icod de los Vinos, La Orotava und Arico sowie an einem in El Médano geparkten Fahrzeug verübt wurden. Bei den Straftaten wurden bis zu 15.000 Euro in bar, Goldschmuck, in einem anderen Haus 500 Euro sowie in einem dritten Objekt 2.700 Euro und Silberbesteck gestohlen. Zudem erbeuteten die Täter nach dem Einschlagen einer Autoscheibe Geld und eine Brille.

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