Lebensgefahr im Meer: Junger Badegast vor Fuerteventura gerettet
Am späten Freitagnachmittag ist ein 18-jähriger Mann vor der Küste der Gemeinde Antigua auf Fuerteventura nur knapp einer Katastrophe entgangen. Wie die Notrufzentrale der Kanarischen Inseln (1-1-2 Canarias) mitteilte, geriet der Badegast in den natürlichen Meeresschwimmbecken der Region in akute Lebensgefahr und musste von zwei Beamten der Guardia Civil aus dem Wasser gezogen werden.
Gegen 17:19 Uhr ging im Koordinationszentrum für Notfälle und Sicherheit (CECOES) ein Notruf ein, der einen in Seenot geratenen Badegast in den natürlichen Pools meldete. Die Einsatzkräfte reagierten umgehend: Während zwei Guardia Civil-Beamte den jungen Mann direkt aus dem Wasser retteten, traf parallel ein Rettungshubschrauber der kanarischen Notfallgruppe (GES) am Unglücksort ein. Die Höhenretter seilten sich aus dem Helikopter ab, um für den Fall einer notwendigen Luftrettung gewappnet zu sein – letztlich war dies jedoch nicht mehr erforderlich.
Der Gerettete wurde umgehend von Rettungssanitätern versorgt. Bei der Erstuntersuchung stellten die Mediziner eine moderate Unterkühlung (Hypothermie) fest. Daraufhin wurde der 18-Jährige mit einem Krankenwagen des Kanarischen Notdienstes (SUC) – ausgestattet mit medizinischer Basislebenserhaltung – in das Allgemeine Krankenhaus von Fuerteventura transportiert. Die Behörden gaben bislang keine weiteren Details zum Gesundheitszustand des jungen Mannes bekannt.

