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Drogenschmuggel auf Lanzarote: Schlauchboot zerschellt an der Küste von Haría

Schlauchboot vor Lanzarote gestrandet: Vier Festnahmen nach mutmaßlichem Drogenschmuggel

Ein dramatischer Vorfall ereignete sich am Samstagnachmittag an der Nordostküste Lanzarotes. Ein Schlauchboot lief in der Nähe von Mala, einem Ortsteil der Gemeinde Haría, auf Grund. Nach Angaben der Einsatzkräfte steht das Ereignis in unmittelbarem Zusammenhang mit einem Drogenschmuggeldelikt – nicht mit irregulärer Migration.

Festnahme und erste Ermittlungen

An Bord des gestrandeten Bootes befanden sich vier Personen: drei spanische Staatsbürger und ein Franzose. Alle vier wurden umgehend von der Guardia Civil festgenommen, nachdem das Boot an den Klippen zerschellt und liegen geblieben war.

Das Schlauchboot war gegen 19:00 Uhr gesichtet worden, als es vor der Küste des Strandes Playa de La Garita in Arrieta kreuzte. Kurz bevor es den felsigen Küstenabschnitt erreichte, wurden offenbar mehrere Pakete von Bord des Bootes ins Meer geworfen.

Suche nach den Paketen läuft

Die Guardia Civil hat Ermittlungen eingeleitet, um die genaue Anzahl der über Bord gegangenen Pakete zu lokalisieren und zu analysieren. Offiziell bestätigt ist der Inhalt der Bündel noch nicht, doch die Behörden gehen nach ersten Erkenntnissen von Drogen (mutmaßlich Kokain oder Haschisch) aus. Die Ermittlungen konzentrieren sich darauf, die Route des Bootes nachzuvollziehen und das gesamte Ausmaß der möglichen Drogenladung zu ermitteln.

Großaufgebot an Einsatzkräften

Vor Ort waren zahlreiche Kräfte der Guardia Civil, der örtlichen Polizei (Policía Local) sowie des Sicherheits- und Notfallkonsortiums von Lanzarote im Einsatz. Die Behörden prüfen derzeit, wie viele der ins Wasser geworfenen Pakete geborgen werden konnten und ob noch weitere Treibgut aufgefunden wurde.

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