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Fuerteventura schützt junge Sturmtaucher vor Lichtverschmutzung

Aufbereitet mit Hilfe künstlicher Intelligenz auf Grundlage spanischsprachiger Informationen. Quelle unter dem Artikel.

Fuerteventura aktiviert Rettungskampagne für Atlantische Sturmtaucher

Das Cabildo von Fuerteventura, die Inselregierung, hat die Schutz- und Rettungskampagne für die Atlantischen Sturmtaucher (Calonectris borealis) gestartet. Anlass ist der Beginn der ersten Flüge der Jungvögel. Der Einsatz läuft während der Monate Oktober und November und fällt damit in eine der empfindlichsten Phasen im Leben dieser geschützten Meeresvögel.

Gefährliche erste Nachtflüge

Bei ihren ersten Nachtflügen verlassen die jungen Sturmtaucher ihre Nester, um sich auf den Weg zum Ozean zu machen. Die Lichtverschmutzung kann sie jedoch desorientieren und von ihrer natürlichen Flugroute abbringen. Dadurch steigt das Risiko von Kollisionen mit Infrastrukturanlagen sowie von Angriffen durch Raubtiere. Angesichts dieser Situation richtet die Inselverwaltung einen Appell an die Bevölkerung, die öffentlichen Verwaltungen und die Hotelbetriebe, sich am Schutz der Art zu beteiligen.

Appell an die Bevölkerung

Der Inselrat für Umwelt, Carlos Rodríguez, betonte, dass die Mithilfe der Bürgerinnen und Bürger entscheidend sei, um den Jungvögeln durch diese besonders verletzliche Phase zu helfen. Zu den wichtigsten Vorbeugemaßnahmen empfiehlt das Cabildo, die nicht unbedingt notwendige Außenbeleuchtung während der Monate Oktober und November so weit wie möglich zu reduzieren. Damit soll die Desorientierung der Vögel verringert und ihr sicherer Weg zum Meer erleichtert werden.

Eine geschützte Art mit überwiegend maritimem Leben

Der Atlantische Sturmtaucher ist eine geschützte Art, die den größten Teil ihres Lebenszyklus auf dem offenen Meer verbringt und sich vor allem während der Brutzeit dem Festland nähert. Die Daten früherer Kampagnen belegen, wie wichtig es ist, den Rettungsdienst auf Fuerteventura aktiv zu halten. Im Jahr 2025 wurden 146 Sturmtaucher aufgenommen, von denen sich 89,04 Prozent erholten und anschließend freigelassen werden konnten. La Oliva war die Gemeinde mit den meisten Meldungen.

La Oliva bleibt Schwerpunkt der Meldungen

Dieser Trend setzt sich im Jahr 2026 fort: 61,6 Prozent der bislang aufgenommenen Vögel stammen aus dieser Gemeinde, gegenüber 43,41 Prozent im Jahr 2025. Puerto del Rosario liegt an zweiter Stelle, mit 18,5 Prozent der in diesem Jahr aufgenommenen Exemplare. Diese Zahlen unterstreichen die Bedeutung der Nachbarschaftshilfe und des schnellen Eingreifens der Notdienst- und Wildtierrettungskräfte.

Was tun, wenn man einen Sturmtaucher findet?

Wer einen Sturmtaucher am Boden findet, ob desorientiert oder scheinbar in gutem Zustand, sollte ihn nicht ins Meer zurückbringen oder auf eigene Faust freilassen. Das Tier muss zunächst tierärztlich untersucht werden, um seinen Zustand festzustellen. Das Cabildo empfiehlt, die folgenden Hinweise zu beachten. Zudem kann man sich an die eingerichteten Sammelstellen wenden, darunter die Biologische Station von La Oliva, die Guardia Civil, die Ortspolizei, die Feuerwehr, den Zivilschutz, das Rote Kreuz und das Cabildo von Fuerteventura.

Auch tote Tiere sollten gemeldet werden

Ist das Tier tot, ist es ebenfalls wichtig, den Fund zu melden und den genauen Fundort anzugeben. Diese Information ermöglicht es, den Kadaver zu beseitigen, und hilft dabei, mögliche Zonen mit einer höheren Unfallhäufigkeit zu identifizieren.

Zwei einfache Maßnahmen für den Artenschutz

Die Kampagne zum Schutz des Atlantischen Sturmtauchers zielt darauf ab, die mit der Lichtverschmutzung verbundenen Risiken zu verringern und die Überlebenschancen der Jungvögel auf ihren ersten Flügen zum Ozean zu verbessern. Das Cabildo betont, dass das Ausschalten unnötiger Außenbeleuchtung und die schnelle Meldung an die Notrufnummer 112 beim Fund eines Sturmtauchers zwei einfache Maßnahmen sind, die zum Schutz dieser Art auf Fuerteventura beitragen können.

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