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Zwölf Erdbeben in zwei Tagen erschüttern die Kanaren

Aufbereitet mit Hilfe künstlicher Intelligenz auf Grundlage spanischsprachiger Informationen. Quelle unter dem Artikel.

Zwölf Erdbeben in nur zwei Tagen auf den Kanaren

Das Nationale Geografische Institut (IGN) hat in den vergangenen zwei Tagen bis zu zwölf Erdbeben registriert, die eine Magnitude von mindestens 0,5 erreichten oder von der Bevölkerung gespürt wurden. Besonders ereignisreich war der Sonntag, der 13. September, an dem sich allein sieben Erdstöße ereigneten – darunter die beiden stärksten Beben des gesamten Zeitraums mit Magnituden von 2,3 und 2,2.

Die stärksten Beben am Sonntag

Das erste der beiden stärkeren Beben ereignete sich um 05:42 Uhr im Atlantik in einer Tiefe von 20 Kilometern. Das zweite folgte um 08:12 Uhr nordwestlich von Gáldar, ebenfalls in 20 Kilometern Tiefe. Die übrigen Erdstöße des Tages verteilten sich auf Icod de los Vinos, Guía de Isora sowie auf den Atlantik und ereigneten sich zwischen 01:32 Uhr und 16:26 Uhr. Ihre Magnituden lagen zwischen 0,7 und 1,8.

Beben vom Samstag: Von Tazacorte bis San Miguel de Abona

Die am Samstag registrierten Erdbeben ereigneten sich zwischen 01:38 Uhr und 06:26 Uhr. Sie wiesen Magnituden zwischen 1,3 und 2,0 auf und entstanden in Tiefen von 4 bis 25 Kilometern. Chronologisch betrachtet wurden sie in Tazacorte, Agaete, Frontera, San Miguel de Abona und im Atlantik verzeichnet.

Warum Vorbereitung trotz schwacher Beben sinnvoll ist

Auch wenn die Erdbeben auf den Inseln in der Regel nicht besonders stark ausfallen, ist es dennoch ratsam, vorbereitet zu sein und zu wissen, wie man sich in einer solchen Situation richtig verhält. Das IGN stellt hierfür eine Reihe von Verhaltenstipps zur Verfügung, die im Ernstfall Leben retten können.

So verhalten Sie sich bei einem Erdbeben richtig

Die wichtigsten Empfehlungen des IGN im Überblick: Ducken Sie sich, suchen Sie Schutz unter einem Tisch und halten Sie sich daran fest. Bewahren Sie nach Möglichkeit Ruhe und achten Sie auf einen stabilen Stand. Halten Sie sich im Inneren eines Gebäudes von Möbeln, Fenstern und Lampen fern. Im Freien sollten Sie Abstand zu Gebäuden, Mauern und Strommasten halten. Wenn Sie mit dem Auto unterwegs sind, halten Sie an einem sicheren Ort an, schalten Sie die Warnblinkanlage ein und bleiben Sie im Fahrzeug. Nutzen Sie einen Rollstuhl, bremsen Sie ihn an einem sicheren Ort ab und schützen Sie Ihren Kopf mit den Armen. Befinden Sie sich an einem Ort mit vielen Menschen, schützen Sie Ihren Kopf mit den Armen und suchen Sie Zuflucht unter Sitzen und Tischen.

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