Aufbereitet mit Hilfe künstlicher Intelligenz auf Grundlage spanischsprachiger Informationen. Quelle unter dem Artikel.
Wind und Hitze: Unbeständiges Wetter auf den Kanaren
Die Kanarischen Inseln erwartet ein Wochenende mit zwei Wetterextremen: Während eine Hitzewarnung weiterhin für Teneriffa, La Palma, Gran Canaria und Fuerteventura gilt, kommen nun kräftige Passatwinde hinzu. Die Regionalregierung hat daher für alle Inseln des Archipels eine Vorwarnung vor starken Winden aktiviert. Diese tritt am heutigen Samstag um 17:00 Uhr in Kraft.
Diese Gebiete sind besonders betroffen
Die Vorwarnung gilt insbesondere für die dem Passatwind ausgesetzten Zonen von El Hierro, La Palma, La Gomera, Teneriffa und Gran Canaria. Je nach Inselgeografie sind vor allem die Bergregionen sowie die Ost-, Südost-, West- und Nordwesthänge betroffen. Auf Lanzarote und Fuerteventura konzentrieren sich die erwarteten starken Winde auf das Inselinnere, die Südküste Lanzarotes sowie den Süden Jandías auf Fuerteventura.
Entscheidung basiert auf Aemet-Prognosen
Die Entscheidung der Regionalregierung stützt sich auf Daten der Staatlichen Wetteragentur (Aemet) und folgt dem Spezifischen Notfallplan der Kanaren bei Risiken durch ungünstige Wetterphänomene (PEFMA). Die Prognosen deuten auf eine Intensivierung des Passatwinds hin, mit mäßigen bis starken Winden in exponierten Lagen. Besonders für Sonntag werden lokal sehr starke Böen erwartet.
Durch orografische Effekte, also die Verstärkung des Winds durch die Bergwelt der Inseln, sind die stärksten Beschleunigungen in bestimmten Zonen zu erwarten. Dazu gehören das Inselinnere und die Südküste Lanzarotes, der Süden von Jandía auf Fuerteventura, die Ost- und Westhänge Gran Canarias, der äußerste Nordwesten und der Süden von Anaga auf Teneriffa, die Ost- und Nordwesthänge La Gomeras, die äußersten Südost- und Nordwestpunkte La Palmas sowie die Gipfelregionen und Südost- und Westhänge El Hierros. Zudem könnte konvektive Mittelbewölkung punktuell für sehr starke Böen mit wechselnder Richtung in den Hochlagen sorgen. Die Behörden weisen darauf hin, dass das Ereignis unregelmäßig und örtlich begrenzt auftreten wird und stark von der jeweiligen Geografie abhängt.
Empfehlungen für die Bevölkerung
Angesichts der erwarteten Windböen appelliert die Regionalregierung an die Bevölkerung, folgende Selbstschutzhinweise zu beachten:
Informieren Sie sich laufend über die Wetterlage in den Medien und achten Sie auf offizielle Anweisungen. Bleiben Sie wenn möglich zu Hause und sichern Sie Türen, Fenster und Markisen, um starke Luftzüge und herabfallende Glasscheiben zu vermeiden. Entfernen Sie Blumentöpfe und alle losen Gegenstände von Balkonen, Fensterbänken und Terrassen, die auf die Straße fallen und Unfälle verursachen könnten. Überprüfen Sie Ihr Zuhause auf lose Gesimse, Balkone oder Fassadenteile, die herabstürzen könnten.
Verschieben Sie Autofahrten wenn möglich. Ist eine Fahrt notwendig, informieren Sie sich vorab über die Straßenlage und seien Sie besonders vorsichtig, da Hindernisse auf den Fahrbahnen liegen könnten. Meiden Sie zudem Ausflüge und Campingausflüge, bis sich die Lage normalisiert hat. Vermeiden Sie unnötige Telefonate, um die Leitungen nicht zu überlasten. Halten Sie sich von alten Gebäuden, Gesimsen und Mauern fern und meiden Sie Baustellen und Baufälle. Achten Sie auch auf lose Stadtmöbel, Gerüste, Kräne, Leuchtreklamen und Werbebanner, die der Wind erfassen könnte. Spaziergänge in Parks und baumbestandenen Gebieten sollten Sie ebenfalls vermeiden.
Halten Sie Abstand zu Kränen und Stromleitungen. Steigen Sie nicht auf erhöhte, windexponierte Punkte wie Gerüste oder andere Bauwerke, ohne ausreichenden Schutz. Reduzieren Sie beim Autofahren die Geschwindigkeit und halten Sie das Lenkrad mit beiden Händen fest, um bei Windböen, besonders beim Überholen, die Kontrolle zu behalten. Achten Sie auf ausreichenden Seitenabstand zu anderen Fahrzeugen. Rechnen Sie damit, dass Gegenstände auf die Fahrbahn geweht werden können. Denken Sie daran: Sowohl sehr leichte Fahrzeuge (wie Motorräder) als auch große Fahrzeuge mit großer Angriffsfläche für den Wind (wie Lastwagen, Transporter, Fahrzeuge mit Anhänger oder Wohnwagen) sind bei Seitenwind besonders gefährdet, von der Fahrbahn abzukommen oder umzukippen.
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