Ein Refugio für den Ruhestand
Von Montag bis Freitag sitzen viele Spanier vor dem Fernseher, um seiner Analyse des Zeitgeschehens zu lauschen. Er hat die prestigeträchtigsten Auszeichnungen der Kommunikationsbranche erhalten und ist eines der einflussreichsten Gesichter des Landes. Doch sobald das rote Lämpchen der Kameras von Atresmedia erlischt, hat Vicente Vallés einen geheimen Zufluchtsort auf Teneriffa. Versteckt vor dem Medienlärm und der Hektik Madrids hat der Nachrichtensprecher seinen persönlichen Oase im Atlantik gefunden – einen Ort, der ihm nicht nur zwischen den Nachrichtensendungen zum Auftanken dient, sondern auch seine Zukunftspläne prägt.
Abades: Das stille Paradies im Süden Teneriffas
Der Moderator hat nun verraten, welcher Ort sein ultimatives Refugium auf der Welt ist: eine Ecke der Kanaren, in die er sich unsterblich verliebt hat und in der er bereits ein Haus besitzt – mit einem klaren Ziel: sich dorthin zurückzuziehen, wenn der Ruhestand kommt. Die Rede ist von Abades, einem kleinen, ruhigen Küstenort in der Gemeinde Arico im Südosten Teneriffas. In einem aufschlussreichen Interview mit dem Bordmagazin der Fluggesellschaft Binter gewährte Vallés Einblicke in seine private Seite und erklärte, wie dieser Winkel Teneriffas die Lebenspläne seiner Familie veränderte.
Eine weihnachtliche Zufallsentdeckung
Alles begann mit einem weihnachtlichen Zufall. „Kurz bevor unser jüngster Sohn vor zwölf Jahren geboren wurde, verbrachten wir unser erstes Weihnachten auf Gran Canaria. Es hat uns so gut gefallen, dass wir beschlossen, einen Ort auf den Kanaren zu suchen, an dem wir regelmäßig hinfahren können. Und den haben wir in Abades gefunden“, gesteht der Journalist. Die Liebesbeziehung von Vallés zum Archipel beschränkt sich jedoch nicht nur auf Teneriffa. Seine Leidenschaft für die Inseln ist so stark, dass der Journalist stolz darauf ist, die gesamte Karte abgedeckt zu haben: „Die Kanaren haben uns so glücklich gemacht, dass wir jetzt alle Inseln kennen. Alle acht, inklusive La Graciosa.“
Das Gegenstück zur Hauptstadt
Für den Nachrichtensprecher repräsentiert die Küste von Arico den genauen Gegenpol zum Mediendruck und Lärm der Hauptstadt. Abades, bekannt für seine entspannte Atmosphäre, die weißen Häuschen und die Buchten mit kristallklarem Wasser, schenkt ihm etwas, das er auf keiner anderen Karte des spanischen Festlandes findet. „Vor allem Ruhe und einen anderen Lebensrhythmus, der mit dem, den wir hier Tag für Tag führen, nichts zu tun hat“, erzählt Vallés auf den Seiten des Binter-Magazins.
Blick in die Zukunft jenseits der Nachrichten
Der Journalist macht keinen Hehl daraus, dass seine aktuellen Auszeiten seltener sind, als er es sich aufgrund der täglichen Verpflichtungen bei Atresmedia wünschen würde. Doch er blickt fest in die ferne Zukunft. Auf die Frage, was er auf dem Archipel suche, antwortet Vallés klar: „Ich denke an den Tag nach dem Ende der Arbeit, den Ruhestand und die Möglichkeit, lange Zeit auf den Kanaren zu verbringen.“ Ein wahres Paradies der Entschleunigung, in dem die Schlagzeilen des Tages in den Hintergrund treten und die einzige Uhr, die zählt, der Rhythmus des Atlantiks ist.

