Helikopter-Rettung im Barranco del Gamonal
Ein intensiver Einsatztag für die Rettungskräfte auf Gran Canaria: Gleich zwei Wanderunfälle beschäftigten die Einsatzkräfte am Sonntag. Eine erste verletzte Person musste aus dem Barranco del Gamonal in Santa Brígida gerettet werden. Für die Rettungsaktion war ein Hubschrauber der Einsatz- und Rettungsgruppe (GES) der Notrufzentrale 112 im Einsatz.
Koordinierter Großeinsatz in Santa Brígida
Im Fall der verunglückten Person im Barranco del Gamonal war ein koordinierter Einsatz mehrerer Behörden nötig. Neben den Besatzungen des Rettungshubschraubers waren die örtliche Polizei, die Feuerwehr des Verbands San Mateo sowie Rettungssanitäter des Kanarischen Rettungsdienstes vor Ort. Das Gelände erwies sich als äußerst schwer zugänglich, weshalb die Einsatzkräfte auf die Hilfe zweier ortskundiger Anwohner angewiesen waren. José, der an einer nahegelegenen Tankstelle arbeitet, und seine Frau Fabiola, die die Umgebung bestens kennen, unterstützten die Rettungskräfte maßgeblich. Ihre Ortskenntnis war entscheidend für die Lokalisierung der Verletzten und deren anschließende Bergung durch den Hubschrauber, nachdem die verständigten Rettungsprofis die Erstversorgung übernommen hatten.
Zweite Wanderin in Tejeda verletzt
Die zweite Verunglückte war eine 59-jährige Frau, die im Gebiet El Chorrillo in Tejeda gestürzt war, wie die Notrufzentrale 112 mitteilte. Der Unfall ereignete sich gegen 13:00 Uhr. Rettungskräfte des Kanarischen Rettungsdienstes wurden zur Unglücksstelle entsandt. Die Wanderin erlitt mittelschwere Verletzungen und wurde ebenfalls per Hubschrauber abtransportiert. Die Maschine landete auf dem Hubschrauberlandeplatz des Hospital Universitario de Gran Canaria Doctor Negrín, wo die Patientin von Klinikpersonal übernommen und in die Notaufnahme des Krankenhauses der Hauptstadt gebracht wurde.

