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2.800 Kilo Haschisch: Acht Festnahmen vor Gran Canaria

Großrazzia vor der Nordküste

Die spanische Nationalpolizei hat in den frühen Morgenstunden des heutigen Montags einen schweren Schlag gegen den Drogenschmuggel auf den Kanarischen Inseln geführt. Acht mutmaßliche Täter wurden festgenommen, nachdem sie mit einem Hochgeschwindigkeitsboot fast drei Tonnen Haschisch an die Nordküste Gran Canarias transportieren wollten. Der Einsatz zog sich zwischen 4:00 und 7:00 Uhr morgens von der Hauptstadt Las Palmas de Gran Canaria bis in die Gemeinde Gáldar hin.

Verfolgungsjagd auf hoher See

Beamte der Küstenüberwachung entdeckten ein Schlauchboot mit festem Rumpf, das mit extrem hoher Geschwindigkeit entlang der Nordküste der Insel unterwegs war. An Bord befanden sich acht Personen. Die Polizei erkannte sofort, dass es sich um ein sogenanntes „Narco-Boot“ handelte – ein Schnellboot, das speziell für den Transport von Drogen eingesetzt wird. Als die Beamten versuchten, das Boot zu stoppen, leisteten die Insassen keine Folge. Die Polizei feuerte mehrere Warnschüsse in die Luft, um die Flüchtigen zum Anhalten zu bewegen.

Festnahme am Strand von Martorell

Die wilde Verfolgungsjagd endete schließlich am Strand von Martorell, im Ortsteil Sardina del Norte. Hier versuchten die sieben spanischen und ein nordafrikanischer Täter, ihre heiße Fracht von Bord zu schaffen und die Drogenpakete an Land zu bringen. Doch die Polizei hatte den Strand bereits umstellt. Gegen 6:30 Uhr morgens konnten alle acht Verdächtigen festgenommen werden. Neben der Nationalpolizei waren auch die örtliche Gemeindepolizei und die Guardia Civil an dem Einsatz beteiligt.

Beinahe drei Tonnen sichergestellt

Nach der Festnahme begannen die Beamten sofort mit der Sicherung und Verwiegung der beschlagnahmten Drogen. Ersten Erkenntnissen zufolge befanden sich knapp 90 Ballen mit einem Gesamtgewicht von rund 2.800 Kilogramm Haschisch an Bord des Bootes. Die Ermittlungen zu dem Fall dauern an und unterliegen derzeit der Geheimhaltung.

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