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Von 0,0 bis 1.000 Euro: Die härteren Bußgelder für alkoholisierte Fahrer

Null Alkohol, voller Schutz: Die neue Verkehrskampagne auf den Kanaren

Die Guardia Civil startet pünktlich zum Wochenende eine neue Verkehrssicherheitskampagne auf den Kanarischen Inseln. Mit verstärkten Kontrollen auf den Straßen wollen die Beamten sicherstellen, dass alle Verkehrsteilnehmer die geltenden Regeln einhalten. Die Botschaft ist klar: Wer feiert und Alkohol trinkt, der hat hinters Steuer nichts verloren.

Zahlen sprechen Bände: 6.231 Fahrer im Jahr 2024 positiv getestet

Die traurige Bilanz des vergangenen Jahres zeigt, wie wichtig solche Appelle sind. Insgesamt 214.825 Autofahrer wurden auf dem Archipel geblitzt oder angehalten, weil sie gegen die Verkehrsregeln verstießen. Davon fielen 6.231 Fahrer mit einem zu hohen Alkoholspiegel im Blut auf. Die gute Nachricht: Das sind immerhin 6,97 Prozent weniger als im Vorjahr, als noch 6.698 Verstöße registriert wurden. Dennoch bleibt Alkohol eine der Hauptunfallursachen – und genau davor warnt die Guardia Civil eindringlich.

Die einzige wirklich sichere Grenze: 0,0 Promille

„Wir appellieren an die Vernunft jedes Einzelnen“, heißt es von der Behörde. Wer trinkt, soll nicht fahren – so einfach ist die Regel. Die Beamten raten: „Sprecht vor dem Feiern ab, wer der designierte Fahrer ist, oder nutzt öffentliche Verkehrsmittel.“ Damit soll nicht nur das Leben des Fahrers geschützt werden, sondern auch das der Mitfahrer und aller anderen, die auf der Straße unterwegs sind.

Die aktuellen Grenzwerte auf einen Blick: Für Fahranfänger und Berufskraftfahrer liegt die Promillegrenze bei 0,15 mg/l in der Atemluft. Für alle anderen gilt ein Wert von 0,25 mg/l. Wer 0,60 mg/l oder mehr erreicht, begeht eine Straftat. Besonders streng ist die Regelung bei Drogen: Hier führt bereits der geringste Nachweis im Körper zu einer Anzeige. Doch die spanische Verkehrsbehörde DGT stellt klar: „Die einzig wirklich sichere Rate ist 0,0 g/l.“

Hohe Strafen: Bis zu 1.000 Euro und sechs Punkte weniger

Wer dennoch betrunken oder unter Drogeneinfluss ans Steuer setzt, muss mit harten Konsequenzen rechnen. Die Geldstrafen liegen zwischen 500 und 1.000 Euro – je nach Schwere der Verfehlung kommen außerdem vier bis sechs Punkte Abzug in der Punktekarte (dem spanischen Fahreignungsregister) hinzu. Ziel der Kampagne ist es, alle Autofahrer wachzurütteln: „Für dich und für alle, die die Straße mit dir teilen“, so der abschließende Appell der Guardia Civil.

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