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22 Migranten vor Lanzarote aus Seenot gerettet

Schlauchboot mit 22 Menschen manövrierunfähig

Die Seenotrettungscrew der Salvamar Al Nair hat am Dienstag, den 21. April 2026, 22 Migranten subsaharischer Herkunft aus einem manövrierunfähigen Schlauchboot gerettet. Unter den Geretteten befanden sich zwei Frauen. Ihr Schlauchboot trieb etwa 20 Kilometer östlich der Kanareninsel Lanzarote. Alle Personen konnten in scheinbar gutem Gesundheitszustand im Hafen von Arrecife an Land gebracht werden, wie Quellen der Seenotrettung Salvamento Marítimo der Nachrichtenagentur EFE mitteilten.

Notruf über Repeater in Teguise ging ein

Der Rettungseinsatz wurde eingeleitet, nachdem das Koordinierungszentrum für Notfälle und Sicherheit der Kanarenregierung (112) alarmiert worden war. Über einen Funk-Repeater in Teguise auf Lanzarote war ein Notruf eingegangen. Der Anrufer meldete ein Schlauchboot (Zodiac), dessen Motor ausgefallen war. Zudem wurde mitgeteilt, dass sich etwa zwanzig Personen an Bord befänden, die von Tan Tan in Marokko aus aufgebrochen waren.

Großangelegte Suchaktion mit Flugzeug und Helikopter

Daraufhin aktivierte das Seenotrettungszentrum von Las Palmas de Gran Canaria einen Such- und Rettungsplan. Zunächst wurde das Suchflugzeug Sasemar 103 mobilisiert. Letztendlich war es jedoch ein Hubschrauber des kanarischen Notfall-Koordinierungszentrums, der das in Seenot geratene Boot ausfindig machte. Zur Rettung wurde das Seenotrettungsboot Salvamar Al Nair entsandt. Zusätzlich rückten zwei Streifenwagen der Guardia Civil zu Lande aus, um den Einsatz zu unterstützen.

Zweites Boot von marokkanischer Marine gefunden

Wie die Einsatzkräfte weiter präzisierten, wurde parallel nach einem zweiten Boot mit Migranten gesucht, das vom selben Ort in Marokko aus in See gestochen war. Dieses zweite Boot wurde mittlerweile von der Marine Marokkos lokalisiert.

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