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51 Migranten vor Gran Canaria gerettet: Dramatische Seenotrettung

Dramatische Rettungsaktion vor Gran Canaria

Die spanische Seenotrettung hat am Mittwoch eine dramatische Rettungsaktion vor der Küste Gran Canarias gestartet. Das Rettungsschiff Guardamar Urania machte sich auf den Weg zu einem Schlauchboot mit 51 Migranten an Bord, das sich in Seenot befand. Wie die Behörden mitteilten, befinden sich unter den Geretteten auch mehrere Minderjährige. Das Boot trieb rund 92 Kilometer südwestlich von Maspalomas (Gran Canaria) hilflos auf dem Atlantik.

Frachter entdeckt die Havaristen

Die Rettungskräfte wurden alarmiert, nachdem der Frachter Glovil Challenge das in Seenot geratene Schlauchboot entdeckt hatte. Zuvor hatte die Seenotrettungsleitung alle in der Region befindlichen Schiffe aufgefordert, Kurs auf das vermutete Gebiet zu nehmen. Ein Sprecher der Behörde erklärte, die Guardia Civil habe bereits in der vergangenen Nacht Alarm geschlagen, nachdem sie von der Abfahrt des Bootes erfahren hatte.

Der gefährliche Weg über den Atlantik

Das Schlauchboot war bereits am vergangenen Montag, dem 25. Mai, von Dakhla in der Westsahara aus in See gestochen. Versuche, das Boot über ein Satellitentelefon zu lokalisieren, blieben laut Behörden erfolglos. Die Seenotrettung forderte den Frachter auf, in der Nähe des Schlauchboots zu bleiben, bis die Guardamar Urania eintrifft. Die Rettungskräfte rechneten mit einer Ankunft gegen 17:30 Uhr (Ortszeit Kanarische Inseln). Nach der Rettung sollen die Migranten zum Hafen von Arguineguín gebracht werden

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