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Kanaren verzeichnen mehr internationale Touristen – Deutschland fällt zurück

Leichtes Wachstum bei internationalen Ankünften

Die Kanarischen Inseln haben in den ersten beiden Monaten des Jahres 2026 einen leichten Zuwachs an internationalen Touristen verzeichnet. Nach den aktuellen Daten der spanischen Tourismusbehörde Turespaña, die an diesem Mittwoch veröffentlicht wurden, passierten zwischen Januar und Februar insgesamt 2.959.639 internationale Passagiere die Flughäfen des Archipels. Das sind 2 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres 2025. Allein im Februar kamen 1.504.302 internationale Besucher auf die Inseln, was einem Anstieg von 2,1 Prozent gegenüber dem Februar 2025 entspricht.

Gran Canaria und Teneriffa Süd führen die Statistik an

Die Passagierzahlen verteilen sich unterschiedlich auf die großen Flughäfen. Der Flughafen Gran Canaria verzeichnete in den ersten zwei Monaten 829.421 Passagiere (plus 3,7 %) und im Februar fast 412.797 (plus 2,2 %). Am Flughafen Teneriffa Süd wurden insgesamt 1.182.206 Ankünfte gezählt (plus 1,7 %), wovon 597.368 auf den Februar entfielen (plus 2,6 %). Der Flughafen Lanzarote meldete für Januar und Februar zusammen etwa 503.776 internationale Ankünfte.

Spanien insgesamt mit stärkerem Wachstum

Gesamtspanien verzeichnete zwischen Januar und Februar 2026 mit rund 13,8 Millionen internationalen Flugpassagieren ein deutlich kräftigeres Wachstum von 5,2 Prozent. Im Februar allein kamen 7,1 Millionen ausländische Reisende per Flugzeug ins Land, ebenfalls ein Plus von 5,2 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Dabei stiegen die Zahlen aus fast allen wichtigen Quellmärkten – mit zwei bemerkenswerten Ausnahmen: Deutschland und den Niederlanden.

Briten stärken die Kanaren, Deutsche bleiben aus

Der traditionell stärkste Markt, das Vereinigte Königreich, entsandte im Februar etwa 1,3 Millionen internationale Passagiere nach Spanien, ein Plus von 3,5 Prozent. Mit einem Anteil von 40,2 Prozent an diesen britischen Ankünften waren die Kanarischen Inseln erneut das absolute Top-Ziel, gefolgt von der Region Valencia (16,3 %) und Andalusien (14,5 %).

Aus Deutschland hingegen kamen im Februar 0,8 Millionen Passagiere (11,8 % des Gesamtstroms), was einem Rückgang von 1,7 Prozent entspricht. Dieser Rückgang wirkte sich besonders auf die Kanaren und Madrid aus. Dennoch blieben die Kanaren mit einem Anteil von 35,6 Prozent an den deutschen Ankünften das wichtigste Ziel, vor den Balearen (17,1 %) und Katalonien (14,6 %).

Neue Märkte und gemischte Trends

Positiv entwickelten sich andere Märkte: Polen verzeichnete ein beeindruckendes Plus von 22,7 Prozent, Irland legte um 7,8 Prozent zu und die USA um 6,8 Prozent. In der Kategorie „übrige Länder“ stachen die Vereinigten Arabischen Emirate, China und Brasilien mit einem gemeinsamen Wachstum von 9,3 Prozent hervor.

Italien, mit 772.296 Passagieren (10,9 % des Flows), wuchs um 7,4 Prozent, was vor allem Madrid und Katalonien zugutekam. Frankreich (7,4 % des Flows) verzeichnete ein leichtes Plus von 1,6 Prozent. Ein weiterer Rückgang war aus den Niederlanden zu verzeichnen (minus 4,7 %), der fast alle Regionen betraf – außer den Kanaren, die hier ein Plus von 3,3 Prozent verbuchen konnten.

Madrid mit stärkstem regionalem Wachstum

Die sechs wichtigsten spanischen Regionen vereinten im Februar 97,7 Prozent aller internationalen Ankünfte auf sich. Während die Balearen als einzige Rückgänge verzeichneten, verzeichnete die Region Madrid den kräftigsten Anstieg mit plus 7,9 Prozent. Die Kanarischen Inseln verzeichneten mit plus 2,1 Prozent das schwächste Wachstum unter den führenden Regionen. Auf Flughafenebene führte der Flughafen Madrid-Barajas die Liste mit 1,9 Millionen Passagieren (plus 7,9 %) an. Den höchsten prozentualen Zuwachs meldete der Flughafen Sevilla mit einem Plus von 11,8 Prozent.

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