Wanderunfall in schwer zugänglichem Vulkangebiet
Eine 62-jährige Wanderin musste am heutigen Montag, dem 2. März 2026, per Hubschrauber von der Insel Lanzarote ausgeflogen werden. Die Frau hatte sich während einer Tour im Gebiet der Caldera Blanca in der Gemeinde Tinajo einen Sturz zugezogen. Der Unfall ereignete sich um 13:14 Uhr in einem so unwegsamen Gelände, dass ein Luftrettungseinsatz erforderlich wurde. Laut der ersten Einschätzung des Kanarischen Rettungsdienstes (Servicio de Urgencias Canario, SUC) erlitt die Verletzte ein mittelschweres Trauma.
Koordinierte Rettungsaktion in schwierigem Terrain
Der Notruf ging bei der Leitstelle für Notfälle und Sicherheit (CECOES 1-1-2) der Kanarenregierung ein. Die Meldung: Eine Wandererin sei in einem schwer zugänglichen Bereich der Caldera Blanca gestürzt und benötige dringend medizinische Hilfe. Bei der Caldera Blanca handelt es sich um einen der bei Wanderern beliebtesten Vulkankrater Lanzarotes. Angesichts der schwierigen Topographie mit Höhenunterschieden, losem Gestein und steilen Abschnitten löste die Leitstelle sofort den entsprechenden Rettungsplan aus. Folgende Kräfte wurden alarmiert:
- Ein Rettungshubschrauber der Notfall- und Rettungsgruppe (Grupo de Emergencias y Salvamento, GES).
- Ein Rettungswagen mit Basismaßnahmen (Soporte Vital Básico) des SUC.
- Einsatzkräfte des Konsortiums für Sicherheit, Rettung, Brandverhütung und -bekämpfung von Lanzarote.
Erfolgreiche Bergung und Transport ins Krankenhaus
Die enge Abstimmung zwischen den verschiedenen Rettungsteams ermöglichte ein schnelles Vorgehen. Der Hubschrauber des GES flog zum Unfallort, wo die Feuerwehrleute des Einsatzkonsortiums bereits vor Ort waren. Gemeinsam führten sie die Evakuierung der Verletzten aus der Luft durch. Die Frau wurde an Bord geholt und per Helikopter in die Nähe des Flughafens Lanzarote geflogen. Dort übernahm ein bodengebundenes Rettungsteam des SUC die weitere medizinische Versorgung. Anschließend brachte ein Rettungswagen die 62-Jährige zur weiteren Untersuchung und Behandlung in das Hospital Doctor José Molina Orosa.

