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Seenotrettung vor Gran Canaria: 21 Menschen aus Schlauchboot gerettet

Schlauchboot mit Motorschaden in der Nacht entdeckt

In den frühen Morgenstunden des heutigen Mittwochs hat die Seenotleitung 21 erwachsene Männer aus Seenot gerettet. Sie befanden sich in einem Schlauchboot, das südlich von Maspalomas auf Gran Canaria aufgrund eines Motorschadens manövrierunfähig geworden und auf dem offenen Meer trieb. Die Rettungsaktion begann um 04:36 Uhr, als die Radarstationen des Integrierten Überwachungssystems (SIVE) der Guardia Civil das Wasserfahrzeug in etwa 18,5 Kilometern Entfernung südlich des bekannten Touristengebiets orteten.

Rettungseinsatz durch die „Guardamar Urania“

Nach der Entdeckung alarmierte die Leitstelle sofort das Seenotrettungsboot „Guardamar Urania“. Die Besatzung des Rettungsschiffs machte sich umgehend auf den Weg zu der angegebenen Position, nahm die 21 Insassen an Bord und brachte sie in Sicherheit. Bei den Geretteten handelte es sich nach Angaben einer Sprecherin der Seenotleitung um 18 Männer maghrebinischer und 3 Männer subsaharischer Herkunft.

Sichere Ankunft im Hafen von Arguineguín

Die „Guardamar Urania“ steuerte mit den Geretteten den Hafen von Arguineguín an der Südküste Gran Canarias an. Dort gingen die 21 Männer um 07:00 Uhr morgens an Land. Über ihren gesundheitlichen Zustand oder weitere Schritte der Behörden wurde zunächst nichts mitgeteilt. Der Vorfall unterstreicht erneut die Gefahren, die mit Überfahrten in seeuntüchtigen Booten auf dem Atlantik verbunden sind.

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