Betrunken und mit gefälschtem Führerschein unterwegs
Die Lokalpolizei von Mogán auf Gran Canaria hat ein Ermittlungsverfahren gegen einen Autofahrer eingeleitet. Ihm werden Straftaten gegen die Verkehrssicherheit und Urkundenfälschung vorgeworfen. Der Mann war in der Nacht zum 28. Januar in angetrunkenem Zustand unterwegs und führte einen mutmaßlich gefälschten Führerschein mit sich, der angeblich in Irland ausgestellt worden sein soll.
Kontrolle mit klarem Ergebnis
Der Vorfall ereignete sich gegen 3:30 Uhr morgens bei einer stationären Verkehrskontrolle. Die Beamten hielten ein Fahrzeug an, weil sie den Verdacht hatten, der Fahrer könnte alkoholisiert sein. Die vor Ort durchgeführten Tests ließen keinen Zweifel: Das Ergebnis war positiv und lag über 0,60 Milligramm Alkohol pro Liter Atemluft. Diese Grenze stellt nach spanischem Recht bereits eine Straftat dar.
Dokument entpuppt sich als Fälschung
Neben der Alkoholfahrt nahm die Intervention der Polizei eine noch ernstere Wendung, als die Beamten die Fahrzeugpapiere überprüften. Der Mann legte einen Führerschein vor, der vermeintlich von der Republik Irland ausgestellt war. Den Polizisten fielen jedoch deutliche Anzeichen einer Fälschung auf. Nach einer Überprüfung der Daten in den Systemen der spanischen Verkehrsbehörde (Dirección General de Tráfico, DGT) und bei der Hauptwache der Guardia Civil in Puerto Rico stand fest: Es existierte kein gültiger Führerschein, der auf die Person ausgestellt war. Die Beamten kamen zu dem Schluss, dass das vorgelegte Dokument gefälscht war.
Fahrzeug sichergestellt und Ermittlungen laufen
Angesichts dieser Situation beschlagnahmte die Lokalpolizei von Mogán den gefälschten Führerschein und leitete ihn zusammen mit den Ermittlungsakten an die Hauptwache der Guardia Civil in Puerto Rico weiter. Dort wird nun eine technische Begutachtung und forensische Dokumentenanalyse durchgeführt. Diese Phase wird das genaue Ausmaß der Fälschung bestimmen und für das folgende Gerichtsverfahren von entscheidender Bedeutung sein. Das Fahrzeug des Mannes wurde stillgelegt und auf den städtischen Abschlepphof gebracht. Es bleibt vorläufig außer Betrieb – eine Vorsichtsmaßnahme zum Schutz der Allgemeinheit.

