Großbrand in Industriegebiet von Telde
Am heutigen Sonntag, dem 1. Februar 2026, ist in Telde auf Gran Canaria ein schwerer Brand ausgebrochen. Das Feuer erfasste eine Industriehalle im Umfeld des Barranco de La Gallina, genauer gesagt in den ehemaligen Gebäuden der Firma „Colchón Flex“ in der Nähe der Zufahrtskreisel zu Caserones und Hoya Aguedita. Der Brand löste eine dichte schwarze Rauchsäule aus, die von vielen Punkten der Stadt aus zu sehen war und Anwohner, Autofahrer sowie Arbeiter in der Umgebung in Alarmbereitschaft versetzte.
Materiallager begünstigt schnelle Ausbreitung
Nach Angaben der Feuerwehr wurde die schnelle Ausbreitung der Flammen durch angesammeltes Material auf der Rückseite der Halle begünstigt. Vor allem Pappkartons und anderer Abfall hätten die Verbrennung und die Intensität des Feuers verstärkt. An den Brandort wurden umgehend Einsatzkräfte des Consorcio de Bomberos de Gran Canaria (Feuerwehr-Konsortium Gran Canaria) aus Telde, Arinaga, Puerto Rico und weiteren Wachen beordert. Unterstützt werden sie von Einheiten der National- und der Kommunalpolizei von Telde sowie von Freiwilligen des Zivilschutzes.
Großaufgebot der Einsatzkräfte im Einsatz
Angesichts des Ausmaßes des Brandes und der schwierigen Zugänglichkeit des betroffenen Gebäudes wurde das gesamte insulare Feuerwehroperativ aktiviert. Der Schwerpunkt der Arbeiten liegt auf der Löschung und der Absicherung des Gebiets. Das Gelände ist aufgrund von Einsturzgefahr abgesperrt. Ersten Informationen zufolge gab es keine Verletzten, die Sachschäden sind jedoch beträchtlich. Die Hauptfassade der Halle weist sichtbare Risse auf und ist vollständig gespalten, was Sorgen um die Statik des Gebäudes aufkommen lässt.
Brand unter Kontrolle, Gefahr noch nicht gebannt
Das Feuer ist weiterhin aktiv, gilt an den Hauptherden aber als unter Kontrolle. Mittlerweile wurde mit der Schadensbewertung begonnen. Die Halle befindet sich in der Nähe einer Freifläche und weiterer Industriegebäude, was ein schnelles und koordiniertes Eingreifen erforderlich machte, um eine Ausbreitung zu verhindern. Die Behörden schließen nicht aus, dass die Ansammlung von brennbaren Materialien im Inneren ein bestimmender Faktor für die Entwicklung des Feuers war. Die Notrufzentrale 1-1-2 der Kanaren hat den Einsatz der Rettungskräfte bestätigt und appelliert an die Bevölkerung, das Gebiet zu meiden.

